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Vorläufige
den Claudius' gemachte» Verschwörung des Scri-bonianuS/ und in der weiblichen Figur, aus derenBrust einige Blutstropfen hervorquelle»/ die todteoder sterbende Arria/ die Gattin des PätuS vor-gestellt sei; den sie stieß sich/ wie PliniuS derHungere berichtet/ selbst einen Dolch in die Brust,und reichte ihn hernach ihrem Manne/ damit er ei»Gleiches thun möchte. >) Aber TacituS erzählt,daß Pätns nicht dem Beispiele seiner Frau folgte,und verdamt wurde/ sich die Adern zu zerschneiden.^)Maffei/ der sich an die Erzählung dieses Geschicht-schreibers erinnerte / und deßhalb die gewöhnliche Be-nennung dieser Grupe verwarf/ ") nahm seine Zu-flucht zu der Geschichte des MithridateS/ deslezten Königs von PontuS/ und glaubte/ es sei indiesem Werke der Verschnittene Mcnophilus vor-gestellt, welchem Drypetina, die sehr krankeTochter dieses Königs anvertraut war und welcherdiese und sich selbst entleibte/ damit sie nicht vonden Feinden möchte geschändet werden.^) Aber die-ser Einfall von Maffei ist noch schlechter als diebekante Benennung dieser Grupe: den der vermeinteVerschnittene zeiget nicht nur alle ZeugungStheileganz vollkommen und sebr gut ausgearbeitet/ son-der» er hat auch cincn Knebelbart/ welcher die Obcr-
i) Z. epist. 16. Hlartial. I. i. oxigr. 14.H) I. 16. 0.24— 35.
Wer Autor verwechselt hier, wie früher schon, denPätus Thrasea mit dem Cäciua Pätus, und dieinngerc Arria, die Tochter, mit der ältern Ar>ria, der Mutter. Man sehe G. d. K. ItB. 2 K.26 — 27
Z) ?>!>cco!t!> 61 8l»l, t,iv. sic>. 61.
4) Illürcell. I. 16. c.7.