Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
222
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Vorläufige

nicht geringerm Werthe sind zwei andere geschnitteneSteine; auf deren einem in dem stoschisehen Mu-ses ein Fann mit einem Laubgewinde/ welchenman am Ende des ersten Kapitels dieser Abhandlung^n Kuvfer gestochen sieht/ l) abgebildet ist/ und aufdem andern/ den ich unter Numero 126 der Denk-male beibringe/ Achilles.

ß. 46o. ES war jedoch die Kunst nicht gänzlichaus Griechenland gewichen/ obgleich sie dort ausser-ordentlich schmachtete. Die Liebe des Vaterlandeshatte einige berühmte Meister daselbst zurukbehalteii/unter denen zur Zeit Pompejus des Großenein Arbeiter in Silber war/^) für dessen Werk manein sehr schönes Gefäß Seiner Eminenz desHerrn CardinalS Neri Corsini halten könte/ dasunter Numero 16t vorkommen wird/ um so mehr,da es in dem alten Hafen der Stadt Antium gesun-den worden / und zu glauben ist/ daß dieses Gefäßnicht zu Nom gearbeitet/ sondern anderwärts hergebracht/ und durch einen Zufall im gedachten Ha-fen versenket worden.

§. Zu den Denkmalen der Bildhauerei,

welche in den lezten Jahren der römischen Freiheitin Nom und wahrscheinlich von griechischen Künst-lern verfertigt worden/ gehören die zwei gefangenenKönige von fchwarzgraulichem Marmor/ die vomPabste Clemens XI, glorreichen Andenkens/ gekauftund auf beiden Seiten der triumphirenden Romaim Capitolio aufgestellt worden/^) und die Statue

t) kUitter den Verzieruugsbilder» zu den Denk,malen Numero

2) p>in, I, ZZ, c, 12. sect, 55. M.d.K- tt V. ZK. tS§,1Z) IVIaüci raccollz «II Lwluc, iav. 127. I^G, d. K. t 1 B-! K. IS §. Note.z