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7 (1825)
Entstehung
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129
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Abhandlung te.

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diese Statuen sind sizend vorgestellt/ und lassen deneinen Fuß sanft aus dem andern ruhen.>)

K. 10. In eben der würdigen Haltung/ in wel-cher die Helden abgebildet worden/ erscheinen allezeitdie Kaiser in ihren Statuen und auf den öffentli-chen Denkmalen als die ersten unter ihren Bürgernohne monarchischen Stolz/ wie mit gleich ausgetheiltten Vorrechten begabt: Den die umstellen-

den Figuren im Gefolge der Kaiser scheinen alle ih-rem Herrn gleich zu sein/ welchen man nur durchdie vornehmste Handlung/ die ihm gegeben ist/ vonanderen unterscheidet. Niemand/ der dem Kaiseretwas überreichet/ verrichtet es fußfällig/ die Kriegs-gefangenen ausgenommen/ und niemand redet dieKaiser an mit gebeugtem Leibe oder Haupte. Undwiewobl die Schmeichelei mit der Zeit die bürger-liche Gleichheit aufgehoben hatte/ wie wir vom Ti-berius wissen/ dem der römische Senat zu Füßensiel/^) und vom Caligula/ welcher den Senatorendie Hand und deu Fuß zum Küssen reichete:') erhobdennoch die Kunst ihr Haupt/ und behielt jene alteWeise bei/ die in Athc»/ als die Kunst zu ihrer Höbestieg/ von jenen Künstlern beobachtet worden/ welchedieselbe verherlichten.

§. Wie sehr diese Eigenschaften den Künst-lern neuerer Zeit entweder uubekant gewesen oder vonihnen vernachliißiget worden/ zeiget unter vielen an-dern Beispielen/ die ich anführen tönte / das neulichgemachte erhobene Werk an der Fontana di Trevi.Der Baumeister überreichet mit einem gebogenen Knieden Plan dieser Wasserleitung dem MarcnS Agrip-pg/ von welchem ich/ wen es hierher gehörte/ an-

t) lG- d. K. tlB. ZK. Z §>Z

2) Lueton. in likei'. c. 24.

Z) 1Z2.