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Vorläufige
§. -i. Die spätere Einwanderung der Griechennach Hetrurien geschah ohngesahr dreihundert Jahrenach den Zeiten Homers und eben so viel Jahrevor dem Herodo tus/ zufolge der Zeitrechnung/ diedieser Geschichtschreiber selbst angibt/ das ist: zu denZeiten des Thales und des spartanischen Gesezge-ders Lyknrgus. i) Mit diesen neuen Kolonie»immer mehr verstärkt/ erweiterten die Hetrurier ihrenHandel und konten ihn bis zu einem Bündnisse mitden Phöniziern ausdehnen/ so daß die Karthaginenserals Bundesgenossen der Perser/ nachdem sie unterHamilkarS Anführung Sicilien angegriffen/ undvon Gelo/ dem Könige zu Syrakus/ geschlagen wor-den/ demohnerachtet vereinigt mit der Flotte derHetrurier^) die Griechen in Italien überfielen/ dieStadt Kumä belagerten/ aber von neuem mit gro-ßem Verluste von Hierv/ dem Nachfolger des ebengenante» Gelo/ znrükgetrieben wurden.
K. 6. Daß diese neuen Colonien/ welche gebilde-ter als die ursprünglichen Hetrurier waren/ iene ge-wesen/ welche in Hetrurien ihre Art mit griechischenBuchstaben zu schreiben/ nebst ihrer Mythologie ein-geführet/ und diese rohen Völker mit den Thaten derHelden bis zu End' des trojanischen Kriegs bekantgemacht/ und daß hiedurch die schönen Künste in die-sem Lande zu blühen angefangen: ist nach meiner Mei-nung offenbar aus den hetrurischen Werken/ welche
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Man vergleiche die Kritik der von Herodot erzähl-ten Sage bei Dionysius von Halikarnaß. (I>, 1.c, 17,) Des Autors Angaben der Zeit passen nicht, daHerodot (1 ,2. c>SZ.) den Homer nur 400 Jahre vorseiner Zeit sezt. Meyer.
2) ?inc!l>r. I- v. iZg,
3) Lio6. Lic. I. >>. c, L i.