der Verzimmgsbilder. is
etwas RnndeS/ aber Ebenes oder vielmcbr plattGedrükteS in der Hand hat/ und daß die erwähntenkleinen Kugeln zwei zusammengerollete Binden sind.Dieses gab mir Veranlassung zu einer andern Ver-muthung/ die sich mit mehrerer Wahrscheinlichkeitvorbringen läßt/ nicht znr Erklärung des gegenwär-tigen erhobenen WerkeS/ sondern vielleicht auch eini-ger Münzen/ besonders zweier vom Marcus Au-reliuS/ aufweichen man dieselbe Vorstellung fin-det. i)
Ich bin also der Meinung/ daß das Runde undPlatte/ welches der Göttin der Gesundheit dar-gebracht wird/ ein Taig von Mehl/sei/ der mit Öl und Wein zubereitet wurde, und wiedie Göttin selbst hieß/^) und daß das Gefäß,welches mit einem Theile des Gewändes derweiblichen Figur bedekt ist/ derdas ist: der Becher der Gesundheit sei/ wel-cher dieser Gottheit und ZeuS Soter geweihetwar. "i) Da ich überdem noch sahe, daß die weib-liche Figur / welche der Göttin den Taig darbringt/das Haar gerade wie die Jungfrauen gebunden undkeinen Gürtel hat: so glaube ich/ daß die beidenzusammengerolleten Binden diejenigen seien/ womitsie sonst gegürtet zu gehen pflegete/ so daß also hievder Stand einer eben erst verheiratheten Frauvorgestellet ist: indem man weiß/ daß der Gürtel/genant/5) sowohl das Band der Jung-
2) 6. c. 20.^
Z) pulluX) 1.6. segin. 76. v.
4) ^tken. !. 1 l. 11. n.
5) Sullas, v. «//.//.-t. sVon M eleager in der Antholo-gie -5-5^ Z-sv/,?c genanr. Lont. 8z,an!i. in LalUlU.x. 11.^!