Beilage n zur Seite 17.
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Maffei konte gewiß keine andern Gründe haben. Abernm'mn läßt es Herr Winekclmaii dabei bewenden, diesenM'incinten Grund des Massei blos anzuführen? Widerlegtsich von sich selbst? Nickt so ganz. Deii wen er auch schonvon keinen andern Gründen unterstüzt ist/ so macht er dochschon sür sich selbst eine kleine Wahrscheiniiclikeit, wo mannicht sonst zeigen kaii, daß AthenodoruS, des PolvkletsSchüler, und ?! tl> e n o d o r »s, der Gehülfe des Agesa » de r,und Pol»dorus unniöalich eine und eben dieselbe Personkönnen gewesen sein. Zum Glüke läßt sich dieses zeigen, und>>var aus ihrem verschiedenen Naterlande. Der erste Athe-nodoruS war, nach dem ausdrüklichen Zeugnisse des Pau-sanias aus Klitor in Arkadien; t) der andere hingegen«ach dem Zeugnisse des Plinius aus Nhodus gebürtig.
Herr Winekelman kaii keine Absicht dabei gehabt ha-kn, daß er das Vorgeben des Masse! durch Beifügung die»>!s Umstandes nicht unwiderwrechlich widerlegen wollen^ Viel-mlir müßen ihm die Gründe, die er aus der Kunst des Werks«ach feiner unstreitigen Kentniß ziehet, von solcher Wichtig-keit geschienen haben, daß er stch unbekümmert gelassen, obtie Meinung des Masse i noch einige Wahrscheinlichkeit be-halte oder nicht. Er erkennet ohne Zweifel in dem Laokoonviele von den 2> die dem Lyfivvns fo eigen
loaren, mit welchen diefer Meister die Kunst zuerst bereicherte,«lj daß er ihn für ein Werk vor desselben Zeit halten follte.
Allein, wen es erwiesen ist, daß der Laokoon nichtWer sein kan, als Lysippus, ist dadurch auch zugleich er-wiesen, daß er ungesähr ans seiner Zeit sein müße? daß er««möglich ein weit sväteres Werk sein könne? Damit ichiie Zeiten, in welchen die Kunst in Griechenland bis zum An-
I 2) I. Z/j. IZ. N. ö.