Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
348
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Geschichte der Kunst.

den. t) Den da die christliche Religion anfing niiich.tig zn werde»/ wurden die heidnischen Tempel ausge-plündert/^) und die Verschnittenen/ welche an dmconstantiner Höfen anstatt ihrer Herren regir-tc»,ziereten mit dem Marmor der Tempel ihre PM

wie man aus dem Namen schließen kaii, wclchir

oberhalb desselben gefchrieben ist. Zur Seite des Äaisiri, Idessen Name lateinisch ist/ steht man eine andere Fj«u,ebenfalls mit dem Speer in der Hand, welche Frclur johne guten Grund für eine Diana gehalten; im Vwdergrunde ist eine nach Art eineS Flufigottes liegendesgur mit einem Fiillhorue in der Rechten, und »nie» W,man : ; im Felde stnd vcrM

dene Pflanzen angedeutet. Diese Gemme wurde erlä,tert von Freher, und bekant gemacht von Du Frei»!am Ende des (!Io5ü!>rli inr-di-o et iustnui: latinitlllizj mdspäter mit einer viel bessern Zeichnung wiederholt in d!s>

176s. 4. welches stch auch im zweiten Bande des Glos-sar ii (?rar».'o5. 0<I 1710.) abgedrukt findet. Zi«> >

2) Durch den Fanatismus der Christen stnd vielleicht Wld ^mebr Werke der alten Kunst zerstört worden, als dvrch ^die Verheerungen bei dem Einfalle der barbarische» Wl,ker in das römische Reich. Man vergleiche über dirs!«Gegenstand: I52r^?!us. do mviiumentoruin url,is komsevi r?or>Iiu?, welche Schrist man auch im 4 Bande tt-?'I>e^.i»i-> ^omnnon. von Grävius stidli.

Diese Zerstörung alter Kunstwerke durch die Christen giiiz,wiewohl C 0 n stantiuus in den lezten Jahren seines LciüiSnicht mehr seine früher beobachtete Schonung gegen iaiHeidentum zeigte, und wiewohl seine Söhne C 0 nstantiu!und Constans durch einige harte Constitutionen (Lo>I.

XVI. lil. X. 2— 6.) die Aufhebung derövferg!«boten, doch erst unter T h e 0 d 0 siu s dem Großen««»Noni aus ctUiiKnn. III. 7Z.) und verbreitete stch »u»»»Äin die Provinzen. In Alerandria wurde der berühmteTempel des Jupiter Serapis unter dem fanatisch!»