12 Buch/2 Kap. 331
blümetem Alabaster (Loriw), von vier und zwanzigPalmen hoch/ ist die größte und schönste diesesSteinS/ welche bekant ist/ und stehet in der VillaAlbani. Ebendaselbst stehen zwo große Scha-len aus ähnlichem Alabaster/ die zehen Pal-men im Durchschnitte halten/ welche zertrümmertnebst Stükcn von mehr als zehen anderen derglei-chen Schalen an gedachtem Orte gesunden sind. Inder einen von diesen Schalen stehet in der Mittendas Haupt der Medusa/ und in der andern derKopf eines Triton/ oder auch eines Flusses; undda dieselben keine Öfnung haben/ müßen sie/ wieizo/ blos zur Zierde eines Gebäudes bestimmet ge-wesen sein. Daß diese Werke aber nicht lange vorder Zeit/ von welcher wir reden/ gelegen haben/zeigete sich an zween großen Blöken von ungearbei-tetem Marino Cipollino/ wo an dem Ende von je-dem eine Inschrift eingehauen war/ in Buchstaben/deren Form auf diese Zeiten dentet. Ans der einenstand das Consulat nebst der Anzeige desjenigen/wie es scheinet/ der diese Steine kommen lassen/und nebst der Anzahl derselben:
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vxi.r7k?i8. . I.XXXIIII.
Auf einem Ende des zweiten BlokS war eingehauen
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welches ich denen zu erklären überlasse/ die hieringeschikt sind. Dieser Consul Nulianus ist unbe-kant; es finden sich mehrere Consuln dieses Namens