Geschichte der Kunst.
hetz und folglich diese Figur einen Knecht der K «»I.odie vorstellet, welcher, so wie Sosia in derAndria des TerentiuS, verschiket wurde, Kden Tisch einzukaufen: so kan man schließen,auch die borg he fische sowohl als die panfili.sche Statue, nebst der Figur der Villa Aktien,dergleichen Personen abbilden. ES findet sich ausswdem in der Benennung der borgh esischen Ei«,tue nicht der mindeste Grund der Wahrschcinlichktil,nicht einmal mit den vermeineten Kopsen des Ei>neca: den die Stirn des Kopfs ist völlig kahl, s»wie an der panfilifchen Statue, da hingegen dieKöpfe deS vorgegebenen Seneca dieselbe mit S«<ren bedckct haben. Was man sich aber auch für -i>nen Grund mag eingebildet haben, so sind der pdachten borgh esischen Statue beider Ergänzung,da die Beine fehlsten, die Schenkel hincingesezcl i»ein Stük von afrikanischem Marmor, dem die Fmeiner Wanne gegeben worden, um das Bad zu be-deuten, worin Seneca sich die Adern öfnen li-jund fein Leben endigte, i)
§.6. Nicht weniger schön als alle vermemie
j) Der borghesische sogenante Seneca ist nickt ««»schwarzem Marmor, sonder» Von du n kelgraiuni.Obwohl gut genug gearbeitet, wird er von der angMi«ten ähnliche» Figur aus weissem ?Z!armor, welche auS daVilla Pansili >» das Mu se u m Pi o- El e in entinu«gekommen, weit übertroffen. Visconti hat dieselbe lt.Z.«!>v. Z-. p. 42 — 4Z.) abgebildet und erklärt. Auch zeigt »mit einleuchtenden Gründen, daß die ehemals p a nsilisch!Figur einen Fischer vorstelle, also die bvrghesisch!ursprünglich auch, und folglich vielleicht alle beide ausdie verloren gegangene Komödie Me »anders, düFischer, Bezug habe». Auch die beiden kleinen Fiwren der Villa Albani lind Fischer, wie man auDihrem Gewände auch in dem zu den Füßen der ew»Figur angedrachlcii Delphin crkent. Von der klein»