5?^ Geschichte der Knnft.
pffegctcn, den Galba ausgenommen.^) Ein sol-cher Stein mit dem Bildnisse des Augustus befandsich im Hanse Massimi zu Rom; da man den-selben aber in Gold fassen wollte/ zerbrach er indrei Stüke. Dieser Kopf des Augustus ist kent-lich an einem Anfaze vom Barte/ welches sich ananderen von dessen Köpfen nicht findet/ und könteauf die Zeit der Niederlage der drei Legionen desVarus in Deutschland deuten/ da wir wissen/ daßAugustus zum Zeichen seiner großen Betrübnißüber diesen Verlust sich den Bart wachsen ließ.Mit einem ähnlichen Barte siehet man in der VillaAlbani einen Kopf des Kaisers Otho/ an welchemderselbe nicht weniger als am Augustus etwas lln-
1) Lueton. in August, c, ?o.
2) Stoscli, xierr. gi-avees, xl, 26. sDieser Stritt ist einGranat, und kein Amethyst, wie Stofch angibt.
Äläi'iecte z I lies zzierres Ar^vees, l. I,
3) Lueton. in ^uAiizt. c. 2Z.
Ausser dem Kops des Augustus, welchen vormals wMarchese Massimi besaß, und einem andern beschä-digten im Muse» Strozzi (8tosck. xierr, ßraveei,z,I. 26.), gibt es noch sims als wahrhaftig licht angeselieneArbeiten des Dioskorides; nämlich: den sür da?Bildniß des Mäeenas gehaltenen, in Amethyst ge>schnittenen Kopf ini französtschen Museo l8wscl,, xierr.xrüvees xl. 27.); den ebenfalls in Amethyst geschnittene»Kopf des Demosthenes im Museo des Prinzen von- Piombino ito B. iK. Z4§.); Mercurius, dmKopf eines Widders auf einem Diskus tragend; nochein Mercurius, kurz bekleidet, gerade von vorn dar-gestellt, und Diomedes, das Palladium raubend,alle drei Cariieole, und wie man sagt in England be-findlich. Meyer.
sVon Diomedes eine vergrößerte Abbildungter Numero SV, und Von Demosthenes eine »utcrNumero 16 der Vignette» zu de» Denkmalen,)