t42 Geschichte der Kunst.
tertümer, der erhabenste Cardinal Alexander Al-bani/ zweifeln/ ob sich wahrhafte Köpfe des Cäsarserhalten haben. Eine große Thorheit aber ist es i»allen Fällen/ vorzugeben/ daß ein Busto in dem Mu-seo des Cardinals Polignae als ein einzigesStük anzusehen sei/ und nach dem Leben gearbeitetworden. >) ES verdienet angemerket zu werde«/ daßeine Römerin im Testamente ihrem Ehemanne mif-crlegete/ dem Cäsar im Capitolio eine Statue vonhundert Pfund Gold schwer fezen zu lassen.
§. 12. Aus allen Ländern der Welt/ wo sichGriechen niedergelassen hatten/ waren sonderlich durchdie lezteren Siege des LueulluS/ des Pow
Charakter, ist beträchtlich mehr als lebensgroß, und »Kopse wie am Körper wohl erhalten. Arme und Beinescheinen modern. Me»er.
4) In der ersten Ausgabe/ S> ZSZ — ZS-i, findet jich»och folgende Stelle: „ Bei dieser Gelegenheit merke„ ich von den zehr» Statuen ebe» dieses Musei an, >vel>„ che leztgedachter Cardinal tPoligna eZ ohnweit Frnseali„ ausgraben ließ, daß es nicht bewiesen werden konnt,„ daß dieselben ei» Grupo zusammen gemacher, nochwl>, weniger die Familie des L »komedes, nebst demi, in weiblichen Kleidern versteketen Achilles, vvMv stellet Es wurde von diesen Statuen , da der König„in Preuße» dieses Museum kausete, viel Geschrei in„ Frankreich gemachet, und man gab vor, daß diese Mm„ nicht aus dem Lande gehen sollten; es wurden diese!«„ ben über drei Millionen Livres geschäzet, und auchdiese mit begriffen, ging das ganze Museum für etwa„ Z6000 Thaler nach Berlin. Man muß aber wissen,„ daß alle zehen Statuen ohne Köpfe gefunden worden,„ welche von jungen Leuten in der französischen Akademie„ zu Rom ganz »eu dazu gearbeitet sind, die ihnen, wiegewöhnlich, Modegestchter gegeben: der Kopf des ver>„ meineten Lykomedes war nach einem Porträt des„ berühmten Herrn von Stosch gemachet. " Me»er>
s) LIsct. I. i. c. z. vxer. t. i> z> cäit. Vcsal.