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6 (1825)
Entstehung
Seite
88
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Geschichte der Kunst.

gellalt beliebt gemachet / daß ihm die mehresten pelo-ponnesischeli Städte Säulen aufrichteten.

§. 7. Nebst den großen Absichten/ die zum Wäh-le der Länder abzielen/ waren diese Könige zuerstbesorgt/ den Wissenschaften die Hand zu reichen,und denselben Nahrung zu geben; und zu diesemZweke wurde eine große Buchersamlung zu Perg«-mum angeleget / die zum öffentlichen Gebrauche be-stimmet war/ so daß PliniuS zweifelhaft ist/ obdiese Bibliothek/ oder die zu Alexandrien, als dieerste in gedachter Absicht errichtet worden.^) InSamlung der besten Schriften entstand eine Eifer-sucht zwischen den Gelehrten zu Pergamnm unddenen zu Alexandrien/ die so weit ging/ daß am er-sten Orte untergeschobene Schriften unter dem fal-schen Namen älterer Scribenten geschmiedet wurden,und die Gelehrten in Alexandrien stritten mit je-nen um den Vorzug in diesem Betrüge. Da Pto-lemäus PhiladelphuS die Ausfuhr des ägypti-schen Papyrs ebenfalls aus Eifersucht verbot/ wur-

») I<I. I. 27. c. 15.

Die Staate» im Pelovoimcs hatten gemeinsam be-schlossen, die dem Eumenes errichteten Denkmale zuvernichten; allein durch die Vermittelung seines BniderSAttalns wurde dieser Beschluß wieder zuriikgenommcii.M e >> e r.

2) 1^, Z5. c. s. sect. 2.

Über die Bibliothek zu Pergamus vergleiche man denStrabo (I. >3. x. >06. g2ö.) uud V i tru v iu s. ll- ^xrms.) über die fernern Schiksale dieser Bibliothek simden wir nur die einzige Nachricht, daß sie von Ante-niusau dieKle 0 vatra und nach Alexandria gekommen.Sie bestand damals aus 200,000 einzelne» Büchern oderBänden, Rolle», (plutarcli. iu ^»lou.

c. SS.) Meyer.

Z) in Uippoer. cle n»t. Iioni. comincrtt. l. et

ruciit. 2. xroaziu. t. 3. x. 127. eckit, Llmrt.