Geschichte der Kunst.
§.37. Endlich brach die Eifersucht zwischen denAchtern und Atolier» in einen offenbaren erbittertenKrieg aus/ in welchem die Feindseligkeit beiderTheile gegen einander so weit ging/ daß man da-mals anfing/ sogar wider die Werke der Kunst zuwüthen; nnd die Atolier waren die erste»/ die die-sen Unfug verübeten. Als die Atolier in DioS/ ei-ne macedonische Stadt/ aus welcher die Einwohnergeflüchtet waren, ohne Widerstand einzogen/ rissensie die Mauern derselben um/ und die Häuser »je-der: die Hallen und die bedeketen Gänge um dieTempel wurden in Brand gesteket/ und alle Sta-tuen daselbst zerschlagen. Eben solche Wnth ver-übeten die Atolier in dem Tempel des Jupiterszu Dodona in Epirus/ wo sie die Galerien ver-branten/ die Statuen zertrümmerten/ und den Teni-
nen genant; und die ihm errichteten Statuen schontesogar Mummius. ik. c. 21,) Zu den Zci>
ten Plutarchs stand noch eine Porträtstatue desselbenzu Delphi.
Ararus war ein Freund und Kenner der Malcr-i,(pol^Ii, I. 2. c, 4Z.) Er sammelte die Gemälde dirausgezeichnetsten Künstler/ besonders des Paniphilusund Melanthus/ und schikte ste dem Ptolemäui,Könige von Ägypten. Die Bildnisse der Tvranncii inseiner Vaterstadt Sikuon schenkte er nicht, wie Zca ir-rig berichtet, dem Pto lein aus/ sondern er zerstörtesie, mit Ausnahme eines einzigen Bildes/ welches denAristratus vorstellte, und von den Schülern des Me-lanthus und den» Avelles gemalt war, Nc-ilkcS,ein Maler, und Freund des Aratus, bat mit Thränenum die Erhaltung dieses schöne» Bilde?/ und Aratnsließ sich erweichen, jedoch unter der Bedingung/ daß derKops des Aristratus übermalt würde, (?Iuli>rcI>> mr. 12—>3.) Meper,
>) ?ol)b. I. 4. x. Z26.