7 Buch/ 1 Kap.
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große sind ein junger tanzender Satyr, nebst derStatue eines RingerS/ welcher ein Ölfläschchen,n der Hand hält: l) beide befinden sich in der VillaAlbani/ und wurden von dem Herrn CardinalAlexander Albani/ dem Erbauer derselbe» / inden Trümmern der alten Stadt Antium ausgegraben,wo dieselben/ nebst einem Jupiter und einem Äs-kulapiuS aus eben dem Steine und in gleicherGröße/ in einem runden Zimmer ohnweit demTheater daselbst/ standen. Ausser diesen Statuengriechischen StylS sind aus eben dem Marmor gear-beitet diejenigen/ die nach ägyptischer Art vorgestel-let/ und in der Villa Kaisers Hadrianus bei Ti-voli entdeket worden/ von welchen im zweiten Ka-pitel gehandelt ist.
Dieser Marmor ist von ungleicher Härte; der mil-deste aber ist der allerschwärzeste/ welchen wir vero!>nüco nennen: derjenige/ welcher noch izo gebrochenwird/ pfleget spröde zu fein wie GlaS. Der Marmorgemeldeter Centauren wurde wegen seiner Härtevon vielen für einen ägyptischen Stein gehalten / dieaber durch die geringste Probe widerleget wurden.
§. t9. Noch härter als der gewöhnliche weisseMarmor ist der orientalische Alabaster; und weilderselbe, wie aller Alabaster/ aus blättrigen Lagenbestehet/ und nicht wie der weisse Marmor eine ein-förmige Masse ist: so wird die Bearbeitung desselbendadurch schwerer/ indem dessen Blättex leichtlich aus-
zedacht. Sie lind aus dunkelgrauem Marmor (blxlonioi'ato) gearbeitet. Meyer.
t) » Band, 115 S-?
2) Dieser Juvirer und Äskulavius von schwarzemMarmor, befinden sich im M ^ seo Cavitolino undsind zwar gut, aber nicht vorzüglich gearbeitet. Meyer
Z) L2 B. Z K. S §.)