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Geschichte der Kunst.
ter als der weisse Marmor in Gebrauch; es fandsich jedoch eine solche Statue bereits von einem altenäginetischen Künstler gearbeitet. Die härteste undfeinste Art desselben wird insgemein Paragone/ProbirsteiN/ genennet. Von ganzen griechischenFiguren aus diesem Steine haben sich erhalten: einApollo in der Galeria Farn esc/ der sogenaütcGotr A v e n t i n u S im Museo Capitolino / beidegrößer, als die Natur;^) zween bereits angeführeteCentaure, unter Lebensgröße/ die ehemals demCardinale Furietti gehöreten und izo gedachtemMuseo einverleibet sind/ deren Meister AristeaS undPapiaS/ aus Aphrodisium/ ihre Namen auf denSokel dieser Statuen gesezet haben. Hn LebenS-
1) 60 vit. 8opl>. I. 2. n. 1.
Andere an, tänarischcn Vorgebirge lind noch be-rühmtere in Afrika. (?I >II, I.Z6. c. lg. sect. 29.) Fea.
2) Dieser Apollo ist eine schöne große Figur in Formund Charakter. Von dem sogenanten Aventinus inrMuseo Capitolino läkt sich weniger Gutes sagen.Seine ganze Gestalt ist unangenehm und die kolossaleaufgedunsene Caricatur eines Kindes mit bekränztemHaupte, die Löwenhaut um die Schultern, in der eine»Hand Äpfel, in der andern den Erif einer Keule hal-tend. Das Ganze stellt stch ungefähr vor,' wie einmißrathener Amor mit der Beute des Herkules.Me >> e r.
Beide stnd aus grünem Basalt. Aus Probir-stein ist die Statue eines nakte» Heros mit einerkleinen in einen Mantel gehnllten Figur zur Seite, indem Gartenhause der Villa Negroni auf dem esgui-linischen Berge. Diese Statue ist bemerkenswerth trozder Unwissenheit ihres Ergänzers. Fe a.
Auch dieser Heros wird gleich den meisten andernDenkmalen der alten Kunst, welche stch ehedem in derVilla Negroni befanden, den Weg nach England ge-nommen haben. Meyer.
Z) Der beiden Centauren wird im t^B. l K. §.