7 Buch/ 1 Kap.
27
Fechter des Agasias/ an dem Centaur in ebender Villa/ an dem MarsyaS in der Villa Medi-ciS/ und an verschiedenen andern Figuren zeiget.Von Statuen, die völlig mit dem Eisen überarbei-tet worden/ ist derLaokoon die schönste; und hiersonderlich kau ein aufmerksames Auge entdeken , mitwas für meisterhafter Wendung und fertiger Zuver-sicht das Eisen geführet worden/ um nicht die ge-lehrtesten Züge durch Schleifen zu verlieren. Dieäusserste Haut dieser Statue/ welche gegen die geglät-tete und geschliffene etwas rauhlich l) scheinet,aber wie ein weicher Samt gegen einen glänzendenAtlas/ ist gleichsam wie die Haut au den Körpernder alten Griechen/ die nicht durch beständigen Ge-brauch warmer Bäder/ wie unter den Römern beieingerissener Weichlichkeit geschah/ aufgelöset / unddurch Schabeisen glatc gerieben worden/ sondernauf welcher eine gesunde Ausdünstung / wie die ersteAnmeldung zur Bekleidung des KinS, schwam. ?)
t) lIianchlich stekt in allen Ausgabe», sowohl liier alsin der zunächst folgenden Anmcrkung des Au>tors; aber es muß offenbar rau blich heissen.Z2) Diese Vergleichungen köüten zum Verständniß des bis-her nicht verstandenen Ausdruks im Dionvsius vonH a l i k a rn a ssu s (I^pist. Oll. I^vnipej. «Ze p.204, et ile vi lliccnili in Oenivsrb. Zo3.)
und 0 -I^xc in Abstcht der
Schreibart des Plato, und einiger andern gleich-bedeutenden Stellen, als z. V. littcru: beimCicero v ^ttic. I. 14. exist, 7,), vielleicht mehr Deut-lichkeit gebe», als die gelehrt«, und hcstigen Streit-schriften des Salmasius (not. in ^ertull. <iepall. p. 27Z. Lonsut. sniiullllv. ^»>Ir. Lercoztii, p. 172et lög.) und des Paters Petavius (^Vn-Ii-. cercwtii(petavii) Slastigopl». xni-t, 4. p. jvg .i über diesen Srt.Man könte gedachte Redensart, allgemein genommen,„das sanfte Nauhliche und Gefalbete desAltertums" übersezen. Das Wort nehme