Briefe.
erscheinet/ kan gebunden werden. Ich habe drei Exem-plare für Sie auf Negalpapier bestellet. Sie kön-nen also unverzüglich an den königlichen Buchhänd-ler Herrn Georg Konrad Walther nach Dres-den schreiben/ und sich so viel Exemplare/ als Sieverlangen / kommen lassen. Ich habe keine/ wie esgewöhnlich gewesen wäre/ zum Geschenke druken las-sen/ weil ich nicht weiß, wohin dieselben sollten ge-schikt werden; Sie werden sich also deßwegen mitihm abzufinden haben. Ich habe noch ein Verspre-chen zu erfüllen / welches ebenfalls in einer Zuschriftan meinen Freund Mengs in Spanien bestehet/ aufwelchen die entworfene Allegorie für Künstlerwartet: und nachher keine Znfchrifr weiter an nie-mand. Mein großes italiänisches Werk von wenig-stens Kupfern wird gegen künftige Ostern er-scheinen.
Ich habe nunmehro meine Hütte auf ewig inRom aufgeschlagen / nachdem ich nach des Abate De-ll uti Tode zum Präsidenten der Altertümer in Rombin ernennet worden, und bald nachher erhjrlt icheine kleine Pension in der Vatieana/ mit dem Ver-sprechen deS ersten erledigten Scrittoratv/ welches inder hebräischen Sprache sein wird/ für mich. Mei-ne Freunde denken auch noch auf etwas anderes fürmich. Ich entsage also der Thorbeit des HofeS.
Ich befinde mich izo mit meinem erhabenstenFreunde auf dessen Villa feit vierzehn Tagen / undwir werden bis gegen die Hälfte des künftigen Mo-nats lner bleibe»; ich aber nachher allein den gan-zen Sommer. Im September werde ich mit HerrnCasanova eine Reise nach Urbino machen. Die-ser hat für einen Engeländer die schöne Pa ll a s inder Villa zu zeichnen, und wird auf einige Tage zumir herauskommen/ da alsdan mein Profil für Siegewiß soll gezeichnet werden.
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