Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
637
Einzelbild herunterladen
 

Briefe.

6Z7

den Scrittori ist 76 Jahr und dürfte eS nicht lan-ge mehr treiben. Man wird mir einen päbstlichenBefehl auswirken zu Verfertigung der mangelndenRegister der griechischen Manuskripte und hernacheines GeneralregisterS der Manuskripte in dieser Spra-che/ die sich in den vier Bibliotheken der Vaticana befin-den. Den ich habe gar keine Lust, in deutschen Sachenzu arbeiten. Die Collation des Demo sth e n es kanIhnen vom Vernazza, dem griechischen Scrittore,gemacht werden; er läßt sich gut bezahlen. Manmusi aber vorher wissen, ob würdige Codices da sind,welches ich nicht eher als im Herbste wissen kan; dendie Ferien haben bereits angefangen, und Vernaz-za ist verreiset. Die Stelle des Antiquarii trägtScudi und die andere nur 50. Ein Scrittora-to aber macht Scudi monatlich. Ich schenke al-len Höfen ibre Pensionen für Franzosen und für Ge-never und Wälsche: die mögen sie die Künste leh-ren.

Meine izige Beschäftigung in der Vaticana schnei-det dem Herrn Füeßly alle Hofnung ab, ihm an-ders als mündlich in meiner Kammer nüzlich zu sein:den ich muß alle Morgen vom November an bis zumZuniuS eine halbe deutsche Meile hin und eine an-dere zurük zu Fuße machen.

Meine neue kleine Schrift von etwa 6 oder 5Bogen ist bereits nach Dresden zum Druk abge-

nelle quali xli -Itr'i Lcrittor! xono vkNßKti <Ii »inä-re.

L pieno «I» rl'ipeUo s'uiuili» sl licscic» 8«in! pie6i.

8ta. <!i 8igre. ?. ?.

S, atl'a /u^7-

/?, o e^ecutt'o/u?.