6Kl. 3Abth.
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^Himmel gehalten, und der Minerva für den ErfolgUnternehmung gedankt, t) Die Gravüre scheint vom„W Stule der Kunst.
»222. Carneol. Ebenso, nur betrachtet hier D i o>«ttdcs den Aovs Dolons. Diese Abweichung ist vielleichtm Eigenheit des Künstlers; Homer sagt nichts hievon. Es^„bemerken, daß Agamemnon auch dem Hivvolochus« Hanpt abschlug. 2)
W. Agatl>on»r. Ebenso.
»224. Sardonur. — Diomedes stellend,w SckUd zu deil Füßen, das Schwert neben sich, in derAcdtcn Dolons Kovf, in der Linken, die in Gewand einge-M ist, einen Wurfspieß; er betrachtet ruhig den abgehaue-m Kovf. Die Gravüre ist vom ersten St»le und mit derzMm Feinheit vollendet. In Erklärung dieses und der zwei«igm Steine schwankte ich zwischen Tvdeus und Diome-' i!§/ weil ich »leinte, daß es auch der erstere sein köiite, wel,tir voll Blutdurst seines todten Feindes Gehirn sraß; allein!ii ruhige »nd bedachtsame Aussehen der Figuren gab den»Mag, bjerdenDio medes mit Dolons Kops anzuneli-,Dieselbe Vorstellung wird sür Dollabc lla, der demliebonius, einem Verschwornen wider Cäsar, das Hauvtitschl.Mn ließ, erklärt;?) allein der Autor will kreuz und«m überall römische Begebenheiten finden, und man weiß ia,iiiDolabella keinen Bart trug.
2ZZ. Carneol. Hier scheint derselbe Gegenstand vor-Millt zu sein; aber weil die Figur mit dem Kopse in derM weder Helm noch Schild hat, so möchte es vielleichtIlovhonius mit dem abgehauenen Kovse seines BrudersAzamedes sein. Beide waren Söhne des Erginns,Mgs der Orchomenicr, und zeichneten sich in der Baukunstms. H»rieu s brauchte ste zum Bau eines Palastes, wo steM» Stein anbrachten, den man wegheben konte und wo sietlj Nachts hinciiigittgen / um die Sckiäze zu ranben. DerKirst bemerkte es, ließ ihnen Fallstrike legen und Agamedes«rde darin gefangen. Trovbonius hieb ihm den Kovf«i, aus Furcht, daß er ihn auf der Folter angeben möchte.4)
>) Ik. X. v. 460.
2) ix. V. 146.
Z) L^arlö zopra var> Älonuin. pl. 60.
4) pausao. I. g. ^c. Z7/I