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M aus einer Säule unter einem Banine steht. Dieses ist,ines ter vorzüglichsten Denkmale zur Zeit, wo die griechischeKunst des Steinschneideiis auf de» höchsten Grad gestiegenwar. Man stellt daraus im Gesichte und in der Haltung dieMine eines ungebildeten natürlichen Jünglings: es ist einwalnbafres Bild ländlicher Einsalt und der ursprünglichenNatur. Die Haare sind mit großer Feinheit» und wie mansie an einem jungen Herkules steht, ausgeführt. Die Brustist wie bei den alte» Helden erhaben, die Mufteln der Ärmesmd fleischig ohne Härte, und die Haltung ist fest und ruhig:»lies Beweise von der Einstcht des Künstlers. Man kaii ausdiese Gravüre ein Evigram, des P hi lo dem us aus eine Sta-tue P » ns, anwenden: 1)
Sckade, daß der untcre Theil der Figur fehlt; Vielleichtwar des Künstlers Name daselbst,t 51 ?. Smaragdvrasma. Ein Faun, den Hirten,stab in der Hand, einen Schlauch auf der linken Schulter, zurSeite läuft ein Panther. Im Altertum gab es eine FaunS-statue, die einen Schlauch trug, von P r a r it e l es gearbeitet/wie uns ein Evigram lehrt. 2)
" tZ20. Carneol. Fragment. TanzenderFau», ei-nen Fuß auf dem Schlauche, eine Flasche in der Hand. Die-fer gut geschnittene Stein stellt uns ein Fest vor, das diekandlcute dem Bakchus feierten, ülus dem Fell des Spfer-tliiers machte man einen Schlauch, de» man mit Ol oderWein anfiillte und mit einem Fuße darauf fvrang, der erste,welcher sich darauf fest erhielt, trug den Preis, das derSchlauch selbst war,, davon. 2) Diefes Fest war daher
>) s^ntliol. eüit. lacvlis. t. 2. z>, 7g. ^nalect. t. 2. x. gv.)
2) s^ntliol. «äit. ^acods. i. 4. z>. >36. ^u»!cct. t, 3. j>.218.Z
3) ?olluz, I. 2. sect, >21..