Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
430
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Geschnittene Steine.

bewasnct, stehend, seinen ovalen Schild am linken Arm, dieLanze in der reckten Hand, und das Schwert an der rechm,Seite, worüber man die folgenden Steine zu Rathe ziehenmuß. Die, welche die hetrurischen Altertümer erklärt haben,sage» nicht, daß der Gebrauch, das Schwert an der rechtmSeite zu tragen, diesem Volke eigentümlich gewesen sei.

?4<i. Smaragdvrasnia. Ein Krieger stehend, be>wasnct, vor ihm eine Schlange, und das Schwert gleicksalls an dirrechten Seite. Ich bemerke hier diese Besonderheit, weil sieaus vielen geschnittenen Steinen, wo Krieger dargestellt sind,vorkömt, Ich habe irgendwo, aber ich weiß nicht mehr i»welchem Werke, das dritte Buch der Geschichte des Fla viusJosephus citirt gesunden, wo dieser Autor bemerkt, daßdie römischen Ritter bei der Belagerung Jerusalems da?Schwert an der reckten Seite trugen; allein da ick die Stelleweder in dem dritten Bücke nock in der ganzen Erzählung,welcke die Belagerung betrisr, gesunden habe, so will ich michan diese Autorität nickt halten. Man kaii darüber den Ka>spar Bartoli»t> und F abretr i 2) nachsehen. Gewiß istes, daß die alten Gallier das Schwert so trugen. Z)

S-iS. Carneol. Ein Krieger stehend, nakt, mit einemrunden Schild bewasnct, mit Spieß und Schwert.

S46. Sardon yr. Ein Krieger stehend, mit einemrunden Sckild, mit Schwert und zwei Lanzen bewasnct.

947- Carneol. Ein Krieger ans einem Palmzweigstehend; aus seiner ausgestrekten Rechten den Helm, in d»Linken Schild und Spieß.

i? I. Z i> c. 22. x. i5c>>.

2) Hs Ooluinna 1>sjsn. c. 2. z>. 28.

Z) I. 6. p. 6ZZ. Zlrül,. I. 4. Z. Z.Z

In Betres des Schwertes, das die römischen Soldatmzur rechten Seite trugen, kau ick nunmehr, gestüzt anseine Stelle des Johannes Antiockenus, die Sal>IN a si u s anführt s in Lp-irtian. >35>36 ),mit Zuverläßigkeit sagen, daß die P r ä t 0 ri a ner daiSckwcrt stets zur rechten Seite trugen, um stck auf dic>se Art wie durck ihre Kleidung von den übrigen S°bdaten zu unterscheiden. (Lsssub. in Lxsrtian. x. >>6)W i n ck e l ni a n.