Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
409
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2 Kl. I l Abth.

Hand des Herkules Keule, i» der linke» den Vogen, unddie Löwenhaut über die Schultee

' 7,10. Sardonur. A »> or als Besteger des H erku-lis, die Keule und Löwenhaut tragend; in der linken Handscheint er Schlüssel an einen Ring gefaßt zu halten, auf dienämliche Art, wie dergleichen eine Figur mit einem Schlau-che auf einer antiken Lampe trägt, l) ?l in o r ist hier imAmt des --xx-k-x,»?, cl->,igo>-, Schlüsselträger, ein Name, derden Priesterinen der eleustschen Ceres eigentümlich ist.Schlüssel legte man mehrern Gottheiten bei, als: der Mi-nerva;?) Uecate triforniiü hält beständig einen Schlüssel.Weniger bekant ist es, daß man sie auch der Sonne beileg-te, Z) und Srpheus-j) oder der Verfasser, dessen Gedichteunter jenem Name» gehen, beschreibt uns Amor mir Schlüs-seln :

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Llave« I»al>enteri» aeris, cceli, m-iri?, terrN.

Ein Gelehrter iiiiiit diesen Ausdruk für metaphorisch; Z)ich meinerseits verstehe sie buchstäblich, und berufe mich hie-be! auf unsern Stein, und was auf diesem n,ir nicht ganzentschied,'» vorkam, wird es durch die angeführte SMie. Wirsehen also in Amor, der die Schlüssel trägt, eine»

K». 6)

73l. Glasvaste von einem Carneol im Kabinet desRitters Vettori zu Rom gezogen. Cuvido sizend undzur Erde gelehnt; zur Seite eine zweischalige offene Mu-schel, mit dem Namen des SteinschneidersHier ist eine der vortreslichsten aller griechischen Gravüren,

1) ksrtoli I^ucern. part. 2. tak. 2?.

2) Oonk. Zpanliei». ol>scrv. U<I LsIIiiu. sll^ma. In psll. V.

63.Z p. 5g>.

3) ?rocl! OrMc. vol. L- ^.6o9.

4) llvn>n. in aruvr.

5) 8ckwsrl». clissert. >le d-vigerls. Z 6.

6) sDieser Stein ist abgebildet und weiter erklärt in den

Denkmalen Nnm.^2.^

Winckelnian. S.