Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
340
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Z4<i Geschnittene Steine.

rier gaben ausser den geflügelten Victorie», die sie wie dieGriechen bildete», l) auch »och der Mi »erv a große Flügel, Z>der Diana,Z) der Nenu§4) der Medusa?) und den Fu-rien.6> Was den Juviter betrist, so kenne ich sreilichkein anderes hetrurisches Monument, wo man ihn mit gro-ße» Flügeln erblikt. Doch ist dieses mit der Poesie in derBibel übereinstimmend, die uns Gott auch als aus den F,geln des Windes getragen schildert. Jupiter ist hierso gekleidet, daß man daraus sehen soll, er habe der Seme,le in seiner ganzen Herlichkeit erscheinen wollen. Die Dra>xerie der Semele ist von so großer Feinheit und Leichtig,keit, daß dieses einzige Stük dazu dienen kan, die irrige»Ideen zu berichtigen, die man sich von der hetrurischen Ma-nier gemacht hat; sie beweiset zugleich, daß dieser Stein ausden besten Zeiten ihrer Kunst ist. Kenner werden schwerlicheine mit mehr Feinheit dravirte Figur nachweisen können.

» IZ6. Carneol. Derselbe Gegenstand. 7) Iuvitermit großen Flügeln, aber ohne Kleidung; er hält die sterben-de Semele aus seinen Knieen. Hier ist Juviter nichtvon Vlize» umgeben und deßhalb wurde dieser Stein ohneden vorhergehenden schwer zu erklären gewesen sei»! er istauch hetrurisch und scheint noch älter als der vorige.

Mit L e d a.

t?7. Antike Paste. Leda stehend, von der Seitedes Riikens zu sehe», sie langt mit ihrer Rechten nach demSchwane.

- ' - - - ' ' . ' ...l) öuonarr. expl. vempst. Rtrur. Z. i.

H) OempZt. Ll.ruri.1 t. l. tal». »00.

3) Ltru8L. t. tab. Z5.

4) Il/ilZ. i-ib. 63.

6) tak. 45. 6. »3.?

6) Iki6. taZ,.

7) lDenkmale, y?um. 2.^