Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
331
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2 Kl. ^ Abth.

findet, wie dieses die große Samlung von Abdrüken l>ci unsermKabinet beweiset, wo man nichts Ähnliches siebt, l)

74. Antike Paste, Kopf des Jupiter Ammon,M> vorwärts.

75. Carneol. Derselbe Kops, vorwärts, mit denBuchstaben rcirs^r.

7<i. Glaspaste. Jupiter mit einem Widderkops,stehend, in der Rechten den Bliz, in der Linken sein Zepterhaltend. Diodor von Sicilien und andere Schriftstellererzählen, 2! daß die Götter, »erfolgt von Tnpho», stch un-ter der Gestalt verschiedener Thiere verborgen hätten, und daßJupiter die eines Widders angenommen. Zu Theben inÄgypten Verehrte man ihn mit einem Widderkopfe, und Her o>dot gibt »och eine andere Ursache an, warum man ihn un>ter dieser Gestalt abbildete.?) Ficoroni hat eine Abhand-lung mit Figuren herausgegeben 4) über einen vorgebliche»Jupiter, der Vom Kopse bis z» den Fußen in ein Fell ge-kleidet ist uud zu seiner Zeit im Palasto Gentili zu Nomeristirte. Man vergleiche noch den Grav Cavlus über eineFigur mit dem Widderkopfe. 5)

Jupitcr ApomyoS.

77. Antike Paste. Ein Jupiterskopf in Ge-stalt einer Muke, oder Äluscsi-ius. 6) Die beidenFlügel diefes Jnseets bilden den Bart des Gottes; ihr Leibmacht das Gesteht, und über der Stirn ist der Kovf der Mii-ke mit ihren beide» Augen, die man gut unterscheiden kan,

t) Sben in Numero 54 ist ein Halbmond neben Jupi-ter, so wie unter Numero und 82. Der Autor mußalso meinen, daß es hier das einzigemal fei, wo manden Halbmond über dem Haupte Jupiters sehe,S ch I i ch t e g r o l l.

2) I I. sc. L3. ^xollodor, I. 6. 3,^

Z) 1^.2. c. 42.

t/pusc. scienüs. t. 22. zi.

A) kccucil, l. 2. pl, 3. n, I,

ü) lDenkmale, Z!um. i2