1 Kl. 1 Abth.
Vielleicht meint der Dichter Philemon beim Athenäus, t)!>cr vo» einem mänlichen Sphinr spricht, diese Zlrt vonSphinren. Ich wage es nicht, das besiinit einen Bart zunennen, was einigen ägyptischen Figuren vom Kinne herab-hängt, da man etwas Ähnliches bei ihren Gottheiten vonverschiedenem Geschlechte wahrnimt. An einer Mumie, dieAlexander Gordon beschreibt, 2) findet sich im Km eineösnung, wo ein ahnlicher Bart eingesezt war. Man thutbesser, in solchen Fällen zu gestehen, daß man die Sache nichterklären könne, als grundlose Muthmaßungen zu wagen.Übrigens kömt die Zusammenstellung von Hieroglnvhen, wieauf diesem Scarabeo, aus keinem andern ägyptischen Denk-male vor. Z)
8. Ei» dunkler Carneol, als Käfer. Ein ande-rer Sphinr mit so einem bartähnlichen Auswuchs, begleitetvon hieroglyphischcn Figuren und Charakteren.
?. Ei» dunkler Carneol, als Käser. Das ge-henkelte Kreuz in einer zirkelförmigen Einfassung, wie inNumero 6; ein Auge, wie in Numero Z, und andere Hiero-glyphen.
lo. Dunkler Carneol, als Käfer. Zwei ovaleEinfassungen mit Kreuzen und Zirkeln, und in den vierEke» die P e rfea, 4) eine Pflanze, deren Frucht die Gestalteines Herzens, daS Blatt die einer Zunge hat. 5)
>) l^. >4. tc. 22. n. 77. I. g. c> 7. n, 2g. G. d. K. 2 B,2 K. t 6 §> Not e.Z
2) cxploilling tlie luerogl. vk an
Z) lJn der Vorrede sagt der Autor: „Ich hätte hier noch„ besiimter sprechen können, wen ich damals schon ve-rmerkt gehabt, daß eben ein solcher Sphinx auf einer>, der Zeichnungen des Herrn Cardinais Alexander„ Alb a n i "vorkomme. Diesem Sphinr gegenüber liegtein anderer mit einem weiblichen Kopfe; zwischen bei-» den ist eine ägyptische Figur; das Werk ist aus derr Kaiser Zeit. " 1
4) ile aliin. sa?ult. I. 2. c. 356.
6) ?!ut. <Ie Is. et Osir. 7. x. 4öö. eilit. ?o-
cocl^v s Ocscri^i. »5 tlie Tast. t. >. talz. 67.