einer Allegorie. M
viele Sache»/ welche man den Göttern widmete/mit Fleiß vorher zerstiimmelt/ damit dieselben wei-ter nicht dienen könteii/ wie eine alte griechische Sin-schrift schließen lässet; i) an dem Tempel des Apol-zu Delphos hingen an diesem Plaze goldene Schil-der/ die ans der persischen Beute nach der Schlachtbei Marathon gemachet wurden. Zuweilen aberwurden die erbeuteten Schilder an den Säulen derTempel ausgehänget/ wie diejenigen/ welche Pyr-rhuS, nach dem großen Siege über den Antigonusdem Tempel des Jupiters zu Dcdöna weihete.
§. 28l. An der Friese eines' prächtigen Gebälks,welches vor ein paar hundert Jahren zu Rom war/wie ich aus eigenen Zeichnungen von dieser Zeitersehe/ war eine Opserschale / und auf beiden Sei-ten derselben ein Helm und eine Schienbeinrüstunggearbeitet. Wahrscheinlich war dieses Stük von einemTempel des MarS. An Tempeln der Diana wur-den Hirschgeweihe angenagelt/ wie PlntarchuSsaget. Dieses muß von der Friese verstanden wer-den/ und zwischen den Triglyphen/ wo Agave/ dieMutter des PentheuS/ bei dem Euripides/5)den Kopf ihres Sohns annageln will/ welches aufjene Gewohnheit und allegorische Verzierung zielet.Wir sehen einen Hirschkops in der Mitten über demEingange eines Tempels dieser Göttin auf einem er-hobenen Werke im Palaste Spada/ und an einervon den Eksäulen zween Wurfspieße angebunden/ undwas KtesiaS Widderkopfe der königlichen Wohnun-
1) liüst. not. iu 8ui>z. V.
2) ?au5,in. I. >o> Ic. ig.^
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4) ^<)nz!zt. I>vm. 4,7. 11.72. cclit.
!) Laccli. V. 12 lz.