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Versuch
§. 2-^6. Mcm no II! dcS/ so genante Vögel,waren auf dem Mantel des Memnons, in einemGemälde des Polygnotus, eine Allegorie auf dessenNamen, i)
8. 2^>6. Ein Myrten zweig in der Hand ei-ner weiblichen Figur, welche die Stadt Mvrinaauf dem im ersten Kapitel gemeldeten Werke zu Poz-zuoli vorstellet, deutet auf den Namen derselben.
§. 2^7. Die Stadt Patara in Lycien, an demFlusse XanthuS, wo ein prächtiger Tempel desApollo nebst einem berühmten Orakel desselben war,bekam ihren Namen von einem Kästchen, welches indortiger Mundart hieß. Dieses Kästchen
brachte ein Mädchen voll von Spielzeuge aus Mehlgemachet, in Form von Köchern, Pfeilen und Leyernfür den jungen Apollo, welcher in Lycien erzogenwurde, und auch nachher die Hälfte vom Jahre hierseinen Siz nahm. Dieses Kästchen führete der Winddem Mädchen aus der Hand in das Meer, und end-lich trieb dasselbe an das Nfer, wo zum Gedächtnißdieser Begebenheit die Stadt Patara gebauct wur«
>) I, lo.
Einer alte» Sage zufolge versammelte sich jedes Jahreinmal bei Memnons Grabe eine Scliaar Vögel, undkämvfte sPanfanias sagt nichts vom Kampfes überdemselben; diese Vögel wurden daher Memnonidesgenant. In Beziehung auf iene Sage hatte Pol» gnotin seinen, Gemälde vom Besuch des Sdufseus in derUnterwelt den Mantel an der Figur Memnons mitsolchen Vögeln verziert, vermuthlich als ob es Stikereiwäre. Winekelman irret also, weil er sagt: „diese„ Verzierung des Mantels sei eiue Allegorie auf M e m-„nons Namen, " da im Gegentheil die Vogel nachdem Memnon genant waren, und Pol« gnot kei-neswegs auf dessen 91 amen, sondern auf die erwähn-te Sage zielen wollte. M e >> e r.