Versuch
^seic»1»s, welcher den Valeriern eigen war,<)lind auf andern römischen Münzen deutet der BaumLarix auf den Beinamen I >i >>iscol »s des aecoleii-schen Geschlechts ; die Sibylla auf den NiunenSulla oder Sibulla de» cornelischen Ge-schlechts'; die Muse auf den Beinamen Musa desp o m ponischen Geschlechts
§. 222. Die Biene stehet auf einigen Münzen,wie eS scheinen tönte/ völlig müßig: als': auf einerMünze der Brntcier, neben dem Kopfe einer Iuno;^)auf einer andern von Neapel, neben dem Kopfe einerDianas) und aufeiner von Metapontum neben zwoAiiren;5) es ist daher Buonarroti auf die Muth-maßung gekommen, daß durch dieselbe etwa der Namedes' MünzmeisterS' welcher MclitoS oder Melis-sus, wie einer von den alten Philosophen bieß,<-)könne geheissen haben, angegeben sei,?) .Auf Mün-zen der Ctadt ElyruS in Kreta deutet die Biene
1) l'orre HIonuin. vel. c. 2. 21.
2) 66. Inscr.16k.
3) Aagn. (^rNc. tali. 24.
4) Ilzid. talz. 16.
5) II116. tnlz.
ö) I-xZv. dvlot. xozt Siehe auch unter
Granatapfel.
Dergleichen Zeiche» auf Münzen mögen zuweilen aufNamen oder andere Umstände anfviclen; in den meistenFallen aber haben sie die weit natürlichere Beziehungaus vorziigliche Naturvrodncte oder andere Dinge, welcheden vrt, an dem die Münze gefchlagen war, berüinntmachten, so z.B. scheinen die Ähren aus ergiebige»Getraidebau zu deuten, Mische auf einträglichenFischfang; eben so wie die Bienen auf Münzen von