Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
138
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Versuch

betagter Man vorgestellet/ mit zween großen Flügelnauf der Schulter/ und mit zween kleinen Flügelnam Haupte. In der Villa Albani siebet derselbean einer kleinen Ära/ beide Hände/ eine über dieandere/ auf einen Cippo geleget/ und auf dieselbendas Haupt/ und schläft, l) Es wird auch der Schlafdurch einen jungen Genius vorgestellet/ wel-cher sich auf eine umgekehrte Fakel siüzet/ wie eralso mit der Überschrift: so-»»», auf einem Grab-sieine in dem Palasie Albani siehet/ nebsi dessenBruder/ dem Tode,2) dem HomernS zu re-den; und eben so abgebildet siehen diese zween Geniian einer Begräbnißurue in dem Collegio Ele-ment i n o zu Rom. Man findet eben diesen Ge-

1) Lazslrillevi tav.gZ. Die Hände sind auf einenStab, und auf keine» Cipvo gelegt.^

2) s!?oegil Lilssirilievi tuv. I 5. Nicht der T o d, sondern dasFatuni steht dem Schlaf gegenüber,^

3) Wohl hundert und mehr solcher Graburuen mit denGenien des Schlafs und des Todes, die sich aufeine umgekehrte Fakel stnzen, würde man in und ausserRom aufzählen können; selbst runde Figuren dieser Artkommen nickt selten vor. Die schönste in der natürli-chen Größe eines Jünglings steht in der Galerie zu Flo-renz; eine andere, ebenfalls lebensgroß und schön gear-beitet, doch anders gestellt, ist im Mufeo Pio-Cle'mentino (t, >, u>Ii. 2g.) beschriebe» und abgebildet.M e»e r.

In I>oc ipso onpite «Icsiclcravlmuz ill» llpuä

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