420 Geschichte der Kunst.
Gebrauch/ den Hut in der Stadt zu trage«/ bei denAtheniensern abgekommen war,^) so war eSinNomnicht ungewöhnlich/ wenigstens in seinem Hause/mit dem Hute zu gehen/ wie uns SuetoniuS vomAugustuS berichtet/ welcher zu Hause und in derSonne nicht anders als mit dem Hute auf demHaupte ging. 2) Das Haupt bedeketen sich die Rei-senden/ und die im offenen Felde sich vorder Son-oder vor dem Regen zu verwahren hatte»/ mit ei-nem Hute/ welcher wie der unsrige geforinet war/aber insgemein nicht mit aufgeschlagenen Krempen/und der Kopf war niedrig / wie ich bei dem Huteder Weiber im Vorigen angezeiget habe. DieserHut war mit Bändern / welche unter dem Halse kon-ten gebunden werden/ wie wir an der Figur desThese uS auf einem Gefäße von gebranter Erdeder vaticanischen Bibliothek sehen; und wen manmit unbcdekctem Haupte ging/ wurde der Hut
durch Helme oder H ü t e, erklärt werdein heißt
häufig so viel als H e l »> / oder der inwendig im Helmebefestigte Filz. (15. X. X. V. 265. Kultus et Lt)-Ulolog. Al.v. -5-ttlx.) Me»er.
1) I.uc!an. lle sc. I 6,! pliilostrit. vit. Loxliislar.1. 2. c. 6. Z. ?.
Diese hier cingeflochtcnen Worte stehen in der erstenAusgabe, S. .^07/ wie solgt: „ Einen solchen Hut trn>„ gen auch die Athcnicnfcr in den ältesten Zeiten, welches,, aber nachhero abkam. " Meyer.
2) In ^.UAUlt. c. L2.
Z) Vielleicht redet der Autor hier von der Vase, derenAbbildung in seinen D e nkm a l en unter Numero 9Sgegeben ist. Auf dieser Vase steht man nicht die B ä n-d er an dem vom Theseus hinten auf die Schulterngeworfenen Hute, sondern an dem Hute des Ptri-tt, 0 u s ist ein einziges Band, und dieses ist unterdem Kinne gebunden. Fea.
lDamit übrigens die ganze Stelle von den Huten de-