Geschichte der Kunst,
Leder, herleitet, das ist: die mit Leder oder miteinem ledernen Koller bekleidet ist, und in die-sem Falle sollte e6 heissen oder Ei-ne einzige Juno Sospita, die auf römischenMünzen nicht selten ist, befindet sich in Marmor,und zwar auf einem runden Werke in der VillaPanfili: es ist dieselbe, wie gewöhnlich, mit ei-ner Nehhaut bedekct.
ß. 29. Der runde Mantel der Alten wurde aufvielfältige Art geleget und geworfen ; ^)
die gewöhnlichste war, ein Viertheil oder ein Drit-theil überzuschlagen, welches, wen der Mantel um-geworfen wurde, dienen konte, den Kopf zu deken:so warf Scipio Nasica/ beim Appianus', denSaum seiner Toga, über den Kopf.
Zuweilen wurde der Mantel dopelt zusamengenom-men, (welcher alöden größer als gewöhnlich wirdgewesen sein, und sich auch an Statuen zeiget) und
1) N.ixn. et 8»!6ss
in der Bedeutung von Leder möchte sich wohldurch kein Zeugniß eines alten Autors beweisen lassen.Der Autor wollte wahrscheinlich schreiben was auch
ans seiner Verbesserung des Wortes /--->>>, in /-/»!>«. her-vorzugehen scheint. Vielleicht ist wie man in denAnmerkungen nber die Geschichte derKu » stS> 72. liest, auch nur ein Drukfehler. Meyer.
scheinet nicht das Beiwort der Juno zu sein,sondern die Tochter der Nhea zu bedeuten. Sie»belis.
2) Auch Daher der Unterschied, welche»die Alten machten zwischen Anzug:
inchirnentum, nnd Überwurf:
uri, »ll t'ciit vesl. 23. I>. L6. Lro«^.Itui5.
l'iliuil. p. ,65.) Meyer»
Z) Oe bello c>v. I. i. x. ZZc>.