202 Geschichte der Kunst.
phen aber kan dieser Stand zukommen: und einein Lebensgröße/ die ehemals dem Hause Giustinia-n i gehörete/ stehet also/ wie auch eine von den dreiNymphen/ die den HvlaS entsuhreten/ im Pa-laste ?llbani.') Vermöge dieser Bemerkungen glau-be ich berechtiget zu sein, an dem Alter eines ge-schnittenen Steines zu zweifeln/ auf welchem diesogenante Mi nerva Me die«/ die einen Stab miteiner Schlange umwunden HAll/ mit dem einenBeine über das andere geleget stehet/ sonderlich dadiese Figur die rechte Brust entblößet zeiget/ wel-ches sich an keiner einzigen P al las findet. Diese
verus gesehen (Nuüc'Iiil nuniism !>nti<>. pürt. 2. ti>b.7S. n 7.); eine andere weibliche Figur (n> g.) in glei-cher Stellung (lad 22Z. »> 6 ). Auf einer Münze desKalliennS die und ebenso aus
einer Münze des Kaiserz Tacirus stali. 2Z4. n. 4.);die i>»iciia>! siulilic.1 aus der Rükseite von zwei Münzender Julia Mammäa 12g. n. 2. Z.); die par
^ugu^li aus der Müuze des Ämilianus. (Lundurii nu-iniper, I^vm. t. I. p. g2.) F c a.
Wir bemerken, daß diese Stellung gewöhnlich nur denFiguren gegeben ist, welche Festigkeit und Ruheausdrüken solle»; daher sie stch auch alle an den Sturzeiner Säule lehnen. Me»er.
An dem Sarkophag dcsMusei Capitolini (t. 4.tav> 26.) steht man drei Musen in solcher Stellung,wie auch an andern Denkmalen; die erste hältVisconti (HIuü. pio-LIcni. t, I. l!>v> ,7. p. 35.) snr, die Klio; die zweite für die P0 l» h »m n i a stov.24.1,-47.) und die dritte für die Urania. Anch Jupi-ter wird fo gesehen (IVlvntsauc. e?lpl. t. 1. pl.lo. ».1—2. Luppl. t. I. »prös la pl. 20.) und Herku-les. (Aontlauc. eupl. t. 2, pl. 64. I>. Ig4-) Fea.2) Äontssuc. Oiai'. Itol. <>. 6. p. 122.
M 0 utsaue 0 n spricht von einem Bilde (Statue),und nicht von einer G e m m e. Fea.