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Geschichte der Kunst.
hatte»/ ehe wir insgemein ans uns selbst zu denkenanfangen/ und die den Geist in seinem größten Feu-er/ von der Munterkeit des Körpers uuterstüzet/beschäftigte» / welcher bei u»S/ bis er abnimmt/ un-edel genähret wird.
§. 20. Der unmündige Verstand/ welcher/ wieeine zarte Rinde/ den Einschnitt behält und erwei-tert/ wurde nicht mit bloßen Tönen ohne Begriffeunterhalten/ und das Gehirn/ gleich einer WachS-tafel/ die nur eine gewisse Anzahl Worte oder Bil-der fassen ka»/ war nicht mit Träumen erfüllet,wen die Wahrheit Plaz nehmen will. Gelehrtsei»/ das ist: zn wissen/was andere gewnsithaben/ wurde spät gesnchet: gelehrt im heutigenVerstände zn sein/ war in ihrer besten Zeit leicht/und weise konte ein jeder werden. Den eö war eineEitelkeit weniger in der Welt/ nämlich viel Bü-cher zn kennen/ da allererst nach der ein undsechzigsten Olympias die zerstreueten Glieder desgrößten Dichters gesammelt wurde». Diesenleniete das Kind; ^) der Jüngling dachte wie derDichter / nnd wen er etwas Würdiges hervorgebrachthatte / so war er unter die Ersten seines Volks ge-rechnet.
§. 21. Mit Vortheilen solcher Erziehung wurdeJphikrates von seinen Mitbürgern in Athen / inseinem vier und zwanzigsten Jahre/ zum Heerführer
sUnd I. L> Hugs interessante Forschungen'in demBücke: Die Erfindung der Buchstabenschrift,ihr Zustand und frühester Gebrauch im Al<iertum, mit Hinsicht auf die neuesten Un-tersuchungen über den Homer. U!m 180t. 4-1
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