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Geschichte der Kunst.
Anderer aus eben diesem Hause / zu Nola wohnhaft/gemachet hatte; und beide mit einander vereiniget!Samlungen besizet izo deren Erbe/ der Grav Pal-ma zu Neapel.
§. 18. Nebst dieser Samlung ist diejenige zumerken/ die sich in dem Hause Porcinari befindet,und an siebenzig Stüke enthält/ unter welchen ei-nes der schönsten den Orestes'/ von zwo Figurenverfolget und mit dem linken Knie auf dem Dekcldes Dreifußes des Apollo knieend/ vorstellet. DieserDekel ist mit etwas behänget/ wovon ich zu
seiner Zeit in dem dritten Bande meiner altenDenkmale reden werde. >) Dieses Gefäß erschei-net/ nebst ein paar andern eben dieses Musei/ inder hamiltonischen Samlung.
K. IS. Vor kurzem hat der Duca CaraffaNoja/ ein leidenschaftlicher Liebhaber der Altertü-mer/ angefangen/ nebst andern alten Werken auchGefäße zu sammeln / die nächstens in Kupfer gesto-chen hervortreten werden. Das schönste und zu-gleich das gelehrteste Stük stellet in einigen zwanzigFiguren das Gefecht der Griechen und der Trojanerüber den Körper des PatrokluS vor/ wo diesevon jenen durch Helme unterschieden sind/ die eini-ge Ähnlichkeit mit den phrygischen Müzen habe».
s.. 20. Zulezt und nach allen vorgedachten Lieb-habern solcher irdenen Arbeiten hat mehrmals er-wähnter Herr Hamilton eine noch stärkere und
j) Wer dritte Band ist nicht erschienen.)
2) V»l. 2. n. Zo.
Z) Ob das liier erwähnte Werk von den bemalten Gesäße»des Dnca Carasfa Noja wirklich zu Stand gekom-men/ wissen wir nicht; beinahe möchten wir daran zwei-feln/ indem wir nie ein Eremxlar davon gesehen/ noÄdesselben als eines vorhandenen habe» erwähnen hö-ren. Meyer.