Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
365
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z Buch/Z Kap. 366

ten denen auf griechischen Münze» und an ihrenStatuen völlig ähnlich/ so daß sogar Jupiter,auf hetrurischen Münzen der Stadt Capua, die Haa-re auf der Stirne geleget hat/ so wie die Griechendieselben bildete»/ welches im Folgenden angezeigetwird.

Z. 18. Dieses ist also der dritte hetrurisch^Styl / und derjenige/ welcher dem größten Theileder Werke ihrer Kunst eigen ist/ sonderlich Begrab--nißurnen von weissein Alabaster von Volterra/^)von welchen sich vier in der Villa Albani befinden/die alle im Jahre 1761 bei gedachter Stadt entdeketworden. Diese Urnen sind nur drei Palmen langund einen Palm breit/ daher dieselben nur zur Ver-wahrung der Asche können gedienet haben. Auf demDekel derselben lieget die verstorbene Person/ halbLebensgröße/ mit aufgerichtetem Leibe/ welcher sichauf eine» Arm stüzet/ vorgestellet; drei von densel-ben halten eine Schale / und eine ein Trinkhorn.Die Füße dieser Figuren sind wie abgesaget/ weilsie auf dem Dekel nicht Raum hatten.

1) Auf verschiedenen zuverläßig hetrurischen Graburnenfinden sich vlumve und in Hinsicht aus den Ausdrukcaricaturmäizig verzerrte Figuren, welche vielleicht sürWerke einer eigenen Manier gehalten werden tönten.Ganz genau betrachtet unterscheiden sie sich blos als be-sonders schlechte Arbeiten; sind auch ohne Zweifel erstsvät entstanden und deute» auf den allgemein iiberhandnehmenden Verfall des Geschmaks. Me»er.

2) LMan sehe die Beilage I> am Ende dieses Bandest.