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hoch mit einem Diskus' in der rechten Hand / undauf dem Rande sind drei kleinere Figuren zu Pfer-de befestiget / von denen die eine reitet und die zwoandern sizen von der Seite zu Pferde; und die Fi-guren sowohl als die Pferde sind in dem ältestenStyle gearbeitet. Dieses Gefäß wurde vor etwafünf Jahren in der Gegend des' alten Capua entde-ket und voller Asche und Gebeine gefunden / und be-findet sich bei dem königlichen Intendanten/ dem Rit-ter Negroni/ zu Caserta.
§. 7. Diesen Styl aber verließen die hetruri-schen Künstler/ da sie zu größerer Wissenschaft ge-langeten/ und anstatt daß sie/ wie die ältesten Grie-chen, in den ersten Zeiten mehr bekleidete alsnakte Figuren scheinen gemachct zu haben/ so fingensie an das Nakte/ mehr vorzustellen. Den eS scheinetaus einigen kleinen Figuren in Erzt/ welche nakendsind bis auf die Schaam/ die in einem Beutel ste-ket/ welcher mit Bändern um die Hüften gebundenist/ daß mau es wider den Wohlstand gehalten ha-be/ ganz nakte Figuren vorzustellen.
K. 8. Wen man aus den ältesten geschnittenenSteinen der Hetrurier urtheilen wollte/ so würdeinan glauben/ der erste Styl sei nicht allgemein/wenigstens nicht unter den Steinschneidern/ gewesen.Den an den Figuren auf Steinen ist alles knolligund kugelmäßig, welches das Gegentheil von denangegebenen Keüzeichen des ersten Styls wäre; einesaber widerspricht dem andern nicht. Den wen ihre
ä) Diese Beispiele sind sehr selten im Vergleiche mit soviele» andern mänlicben und weiblichen lietrurischen Fi-guren, welche nicht blos nakend lind, sondern aucheben so ausgelassene Stellungen habe»/ wie mansie oft in griechischen und römischen Arbeiten wabrnimt.Man sehe unr in dieser Rüksicht das l> erruris ch e M u-seum, und das von Corton a. A niorctri.