Z Buch/ 3 Kap.
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Augenknochen gleich/ und der Mund ziehet sich indessen Winkeln ebenfalls aufwärts.
Diese Eigenschaften sind eben dieselben/ welchewir bei den ältesten ägyptischen Figuren be-stimmet haben/ und hierdurch wird stükweise deut-licher/ was im ersten Kapitel aus alten Seribentenvon der Ähnlichkeit der ägyptischen und der he-trurischen Figuren angezeiget worden. Manhat sich die Figuren dieses StylS als einen einfäl-tig geschnittenen Rok aus geraden Theilen vorzustel-len/ bei welchem/ die ihn macheten und trugen/ ei-ne Zeit lang blieben; jene künstelten nicht/ und die-se» war es zur Bedekung genug; der erste hatte ei-ne Figur so gezeichnet/ und andere zeichneten ihmnach. Es war auch ein gewisser Schlag von Ge-sichtern angenommen/ wovon man um so wenigerabging/ da die ersten Bilder Gottheiten waren/von denen eine jede der andern ähnlich sehen sollte.Die Kunst war damals wie ein schlechtes Lehrgebäu-de/ welches blinde Nachfolger machet nnd nicht zwei-feln noch untersuchen lässet; und die Zeichnung wiedes AnaxagoraS Sonne/ welche die Schüler/wie ihr Meister / für einen Stein hielten/ wideralle empfindliche Augenscheinlichkeit. Die Naturhätte die Künstler lehren sollen/ aber die Gewohn-heit war ihnen zur Natur geworden/ und daher warvon dieser die Kunst verschieden.
K. 6. Dieser erste Styl findet sich/ ausser ge-dachten Münzen/ in vielen kleinen Figuren von Erzt/und einige sind den ägyptischen vollkommen ähnlichdurch die an den Seiten angeschlossenen und herun-terhängenden Arme/ und durch die parallel stehendenFuße; und die Statue in der Villa Mattei sowohl/als die erhobene Arbeit der Leukotbea in derVilla Albani hat alle Eigenschaften dieses StylS.Die Zeichnung dcS Genius im Palaste Barberi-
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