Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
325
Einzelbild herunterladen
 

3 Buch, 2 Kap.

325

ganz gerade gehet/ so wie derselbe auch auf grie-chischen Werken gestaltet ist/ wo sich.Apollo undHcrkuleS/ jeder mit einem Bogen, beisammen fin-den, das ist/ wo dieser jenem den Dreifuß zuDelphos wegträgt/anstatt daß Herkules miteinem scythischen Bogen versehen ist/ welcher starkgekriimmet oder geschlangelt war, wie das ältestegriechische Sigma.

K. 15. Das dritte erhobene Werk ist ein vier-ekichter Altar/ welcher ehemals auf dem Marktezu Albano stand/ und izo ebenfalls im MuseoCapitolino befindlich ist/ auf welchem verschie-dene Arbeiten des Herkules gebildet find. Mankönte einwenden/ daß an diesem Herkules die Theilevielleicht nicht empfindlicher und schwülstiger/ als andem sarnesischen HerkuleS/ vorgestellet worden/und daß hieraus auf die hetrurische Arbeit desselbennicht zu schließen sei. Ich muß dieses eingestehe»/und habe kein anderes Kenzeiche»/ als dessen Bart/welcher spizig ist/ und woran sowohl als an denHaupthaaren die Loken durch kleine Ringeln/ odervielmehr Kügelchen/ reihenweise angedeutet find/welches die älteste Art der Form und der Arbeit derBärte war.

Nische» Charakter und scheint ülierhaupt am fleissig-

sten ausgeführt zu sein. Meyer.

») paciauäi. monum. peloxonn. t. i. x. 114. Las-

siriliev'l tav. 6Z.^

2) ^Beschreib, d. geschnitt. Steine, 2Kl. 16Abth.

4720 Nu»n.) Vielleicht hieß ein solcher Vogen

(Ovid. metam. I. 3. v. Zo.)

Der andere aber

(Ovici. amor. !. 1. eleg. 1. v. 2Z.) Wittckelmakk.

2) I» Petrxf des vierekizen Altars mit den Thaten deS