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3 (1825)
Entstehung
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324
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324 Geschichte der Kunst.

beiläufig die Form des Bogens/ welcher sichnur an den Enden krümmet/ und im übrigen fast

Arbeit an den Haaren läßt die spätere Entstehung diesesWerks ahnen, den ste sind nicht so drathartig als sie zu>solge der Manier des ältesten Stols sein würden. Eben-falls verräth die Behandlung des Marmors eine weitgrößere Freiheit und Fertigkeit. Wir können uns dem,»ach zu des Autors Meinung über dieses Monu-ment nicht weiter bequeme»/ als/ indem wir zugebe»/dasselbe sei zwar im alten Style/ jedoch von einem spä-tern Künstler verfertigt/ so wie man gesehen hat/ daßzu Zeiten der Ptolemäer und des Hadria»us Werk!im altägyvtischen Geschmak gearbeitet worden. Vielleichtmöchte es aber auch i'eiii/ daß die drei Figuren des be-sagten c ap i t ol i ni sch e n Altars wirklich einem ural-ten Werke nachgeahmt wäre»/ mit Verbesserung des Cha-rakters und der Form. Diese leztere Muthmaßung gewiiiteinige Wahrscheinlichkeit mehr durch den umstand/ daß inder Villa A l b a n i sich sonst ein altes Monument befunden/worauf die Figuren der Minerva/ des Apollo/ derDiana und des Mereurius dargestellt sind/ und wodie drei leztern denen auf der capitolini sch e» Ärabeinahe völlig gleichen. Mercur entfernt sich sehr vonder Jugendlichen Anmuth/ dem Behende»/ Leichte»/ Fei-nen in Gestalt und Züge»/ kurz von den Eigenschaften,welche der schöne St»l der Kunst den Bildern dieses Gottessonst gegeben. Winckelman aber erinnert selbst/ daßderselbe in, hohen Altertume auch bärtig dargestellt wordensein müße. Folglich ist es kein Wunder / wen in einerden uralten Styl nachahmenden Arbeit dasselbe ge-schehen. übrigens wird man an unserm Mercur nichtweniger Jdealbildung/ die vom wahrhaftig alten St»leabweicht/ bemerken/ als am Apollo. Auch das Pan-kratiastenohr ist nicht zu übersehen/ theils/ weil esvom Künstler in schiklicher Bedeutung angebracht/ theilsweil dasselbe sonst nie bemerkt worden. Diana wird/nach dem Stande/ welchen das Monument gegenwärtigim Museo Capitolino hat/ weniger beauem gese-hen als die beiden andern Figuren. Sie ist aber eben-falls idealisch gebildet/ hat einen großen fast jun»>