28« Geschichte der Kunst.
§. 6. Die Mythologie der hetrurischen Göt-ter hat mit der griechischen Theologie der älte-sten Zeiten eine große Verwandtschaft/ wie man ausden vielen geflügelten Figuren ans hetrurischen Wer-ken siehet; den auf den ältesten griechischen Bildernsind/ nach dem PausaniaS/ weit mehrern Gott-heiten und andern Figuren Flügel gegeben/ als es dieKünstler der erleuchteten Zeiten unter den Griechenthaten. Die Hetrurier aber gaben nicht allein neunGottheiten Flügel/ wiePliniuS berichtet/^) son-dern es ist auch in meinen Denkmalen des Al-tertums erwiesen worden/ daß sie fast alle übri-ge Gottheiten geflügelt badeten.
K. 7. Die allerälteste und berühmteste Begeben-heit/ an welcher die mächtigsten Staaten von Grie-chenland Theilnahmen/ ist das Bündniß der Ar-giver wider die Thebaner/ vor dem trojani-schen Kriege/ oder der Zug der sieben Heldenwider Theben: das Andenken dieses Krieges aberhat sich nicht so in griechischen Denkmalen/ wiein hetrurischen/ erhalten. Den fünf diesersieben Helden finden sich mit ihren Namen in he-trurischer Sprache anfeinem Carniol des' stofchifch e nMufei geschnitten.^) TydenS/ einer von diesenHelden/ ist gleichfalls mit dessen Namen in hetrurischenBuchstaben aus einem andern Carniole eben diesesMusei geschnitten zu sehen. 5) Kapane uS/ ein Held
>) li.. s. c, >g.)
2) ^I.. 2. c. 82. sec>,
Z) Worläufiae Abhandlung, ZK. 7 §>Z
4? s Die Abbildung desselben in den Denkmale»/Numero
Von einer andern Gemme der Art sehe man Ocu-?cri domnioul. u^rocl»!. I. 221, Siebelis.
z) l^Jn den De nkmalen Numero