2 Buch, 5 Kap.
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verwüstet habe»/ und dasjenige, was leichter durchallerhand Zufälle hätte Schaden nehmen können, iststehen geblieben, wie auch Seamozzi bei dem so-genanten Tempel des Nerva anmerket.
K. 25. Zulezt sind, als etwas Besonderes, nocheinige kleine Figuren von Erzt anzuzeigeu, die aufÄgyptische Art geformet, aber mit arabischerSchrift bezeichnet sind. ES sind mir von denselbendrei bekant: die eine besaß der verstorbene ältereAssemanni, CustoS der vatieanischen Bibliothek;die andere ist in der Galerie des Collegii Nomani;beide sind etwa einen Palm hoch, und sizend, unddie leztere hat arabische Schrift auf beiden Schen-keln, auf dem Rüken, und oben auf der plattenMüze; eine dritte, welche sich in dem Mnfeo desGraven CayluS befand, ist stehend, und hat ara-bische Schrift auf dem Rüken. 2) Die zwo ersterenFiguren sind bei den Drusen, Völkern, welcheauf dem Gebirge Libanon wohnen, gesunden; undes ist wahrscheinlich, daft auch die dritte Figur ebendaher gekommen sei. Diese Drusen, welche manfür Nachkömlinge der Franken hält, die in denKrenzzügen dahin geflüchtet sind,^) wollen Christenheissen, verehren aber ganz insgeheim, aus Furchtvor den Türken, gewisse Gözenbilder, dergleichendie angezeigeten sind, und da sie dieselben schwerlich
1) .^nücliits öi ko»>s, tav> 7.
2) kec t. 4. p, ,7. n. 2. p, 5l.
2) Nach Adler Ouiic. Loi^ian. stanli
inen die Druse» nicht von den Franken ab, sondernsind ein asiatisches Volk/ das seinen Ursprung von ei-nem Perser hat/ Drusus genant/ welcher um loi?lebte. Ihre Religion ist ein Gemisch von Muha-medaiiismus, Christentum und willkürlichen Zusazen.