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3 (1825)
Entstehung
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Fünftes Kapitel.

Von der Kunst unter den Phöniziern undPersern.

Aon der Kunst dieser beiden Völker ist/ ausser hi«storischen Nachrichten und einigen allgemeinen Anzei-gen/ nichts BestimteS über alle einzelne Theile ihrerZeichnung und der Figuren zu^ sagen; es ist auchwenig Hofnung zu Entdekung großer und beträcht-licher Werke der Bildhauerei/ aus welchen mehrLicht und Kentniß zu schöpfen wäre. Da sich abervon den Phöniziern Münzen / und von den persischenKünstlern erhobene Arbeiten erhalten haben: so kan-ten diese Völker in dieser Geschichte nicht gänzlichmit Stillschweigen übergangen werden.

j) Die Phönizier hatten wahrscheinlich niemals Statue»oder Basreliefs in Marmor, weil im e»tgege»gefeztenFalle die Römer nach Unteriochung dieses Volks nichtwürden unterlassen habe», Kunstwerke dieser Art nach Romzu dringe», wie sie es bei den Hetruriern, Griechen undÄg»ptiern gethan. Auch das Stillschweigen der Ge-schichtschreiber bei Erwähnung der zu Karthago und inden andern äg»vtifche» Städten gemachten Beute fvrichtfür diese Behauptung nicht weniger als der umstand,daß sich unter der so großen Menge alter in Rom ausge,M'abener Kunstwerke kein ans die vhönizifche Nätionsich beziehendes,, Fragment ei»er Statue oder eiues Bas-reliefs fand. Zwar bediente» sich die Römer häufigkes »umidischen oder lybischen, heut, zu Tage I>reccI-> ali-i-c->n-> geuante» Marmors, doch nur zur Verfertigungvon Säulen, zum Belege» der Fußböde» uud der WändeiFuv. silt. 7.. v. >82.), weil sich diefer Marmor, der

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