Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
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220
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220 Geschichte der Kunst.

Thracien gekommen/ und allererst durch den erstenPtolemäusin Ägypten eingeführet worden. VonSteinen mit dem Bilde des An »bis befinden sichfunfzehen in dem ehemaligen stoschi sche n Mu sev/und alle find von späterer Zeit. Die geschnittenen Stei-ne/ welche man Abraxas nennet/ find izo durch-gehendS für Machwerke der Gnostiker und Ba-silidianer ans den ersten christlichen Zeiten erklä-ret/ und nicht würdig/ in Abficht der Kunst in Be-trachtung gezogen zu werden.

§. 16. In der Bekleidung der Figuren/welche Nachahmungen der ältesten ägyptischen find/veryält eS fich allgemein/ wie mit der Zeichnungund Form des Nakenden derselben. Einige mänli-che Figuren find/ wie die wahren ägyptischen/ nurmit einem Schurze angethan; und diejenige/ wel-che/ wie ich gedacht habe/ an dem beschorenen Kopfeeine Loke auf der rechten Seite hängen hat/ istganz nakend / wie fich keine alte mänliche Figur derÄgypter findet. Die weiblichen Figuren find / wiejene/ ganz bekleidet, auch einige nach der ange-zeigeten ältesten Art/ so daß die Bekleidung durcheinen kleinen Vorsprung an den Beinen/ und durcheinen Nand am Halse/ und oben an den Armen,angedeutet worden. Von dem Unterleibe hänget aneinigen dieser Figuren eine einzige Falte zwischen

1) Alai-'rok. Lsturnzl. I. >. c> 7,

?) Mehrere Abraras sieht man abgebildet bei Mont-fauco» elpl. t. 2. ?ec. pari. xl. 144. seq,) fund

ein Verzeichnis; in der Beschreib, d. ge schnitt.Steine. Z Fea.

Z) Die Statue MemnonS ist auch ganz nakend undohne Schurz, wie die hier gedachten Fiauren. lBciFea t, I. t»v. 4 Z Bei Caulus (kecueU) finden fichmehrere kleine Figuren dieser Art. Fea.