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Geschichte der Kunst.
fel selbst nicht untersuchen können; die Hieroglyphenaber auf derselben/ die sich an keinen von den Rö'mern nachgemacheten Werken finden/ geben einenGrund zur Behauptung des Altertums derselben/und zur Widerlegung jener Meinung.^)
§. l4. Nebst den Statuen und erhobenen Wer-ken gehören hieher die Kanopi, die insgemein ansBasalt gearbeitet worden/ nebst geschnittenen Stei-nen/ die so wie jene mit ägyptischen Figuren undZeichen besezet sind. Von den Kanopen spätererZeiten besizet der Herr Cardinal Alexander Al-bani die zween schönsten in grünem Vasalt/ vonwelchem der beste/ welcher aus dem Vorgebirge Cir-eeo/ zwischen Nettuno und Terracina/ gefunden wor-den/ bereits bekant gemachet ist; ein ähnlicherKanopnS aus eben dem Steine/ stehet im Campi-dogliv/ und ist/ wie der andere der Villa Albani,in der Villa Hadriani zu Tivoli gefunden wor-
lLessing und Eschen bürg haben manches/ waZinteressant ist/ über dieses Denkmal gesagt und gesam-melt, in des erster» Schriften lv N. Z27—- Z65 S>t5 N. 420 — 42Z S.^
4) Zufolge dessen/ was oben s2N. Z K. 2 §. Note.)von Winekelmaüs später gehegten Meinung über dieZeit des Erlöschens der hieroglvvhischen Sckrist angemerktist, wäre der Umstand, daß auf der isischen TafelHieroglyphen stehen, eben kein vielgeltender Beweis vondem hohen Altertume dieses Monuments/ allein der Styl,den man an demselben wahrnimt, läßt kaum zweifeln,daß Winckelman richtiger als Warburton oderPguw und Caylus davon geurtheilt habe. Meyer.
Dieser Kanopus ist wirklich in der Villa Albaniider andere ist niemals/ so viel ick weiß, dagewesen. Fea.
3) IVluz, l. z. tav. LZ.