Z Buch/ i Kap.
auf die Könige und deren Familie/ und auf diePriester/ eingeschränket gewesen zu sein, (dieFiguren ausgenommen, die an ihren Gebäuden ge-schnizet wäre,!/) das ist/ auf eine einzige Art Bilder.Die Götter der Ägypter aber waren Königes)die ehemals dieses' Reich beherschet hatten/ oderwurden wenigstens dafür gehalten/-') so wie die äl-testen Könige Priester waren/^i) wenigstens weißman nicht/ es meldet auch kein Scribent, daß an-deren Personen daselbst Statuen errichtet worden. 5)K. tl. Endlich lieget eine von den Ursachen derangezeigeten Beschaffenheit der Kunst in Ägvvten inder Achtung und in der Wissenschaft ihrerKünstler/ welche den Handwerkern gleich geach-tet/ und zu dem niedrigsten Stande gerechnetwurden. 6) ES wählete sich nimiand die Kunst auS
Fignreu gearbeitet worden, daher die Einwohner dessel-ben, M enschenbilde r, gencnnet wor-den, wie ein griechischer Scribenr der miMcrn Zeit(Loili», Onz. p vorgibt, hat keinenCrund. Win ekel maii.
i) Ilero>Zvl. I. 2. c> > ^z. Oicxl. Lic. I. I. Z>
?.) DioiZ. Lic. I. i. Z. 47.
3) Wie diese zu verstehen erklärt Creiizer (Lo»»uent>I!ero<Zot. p. lg9>) Siebelis.
4) plst. polit. x. Igo. klutarcli. 6s Is. et vs. Init.
5) Dem Dädalns und andern Griechen waren, nachDiodorus (>. gö.), Bildsäulen in Ägypten gesezt.Fea.
Nach Herodvt (1.2. c. >67.) gehörten die Künstler inÄgyoten zu der weniger geachteten Klasse; abernach Diodorns Sieulus (I. 1. K, 74 et 92.) fandtutter den Ägyvtiern kein Unterschied des Ränget-statt, sondern sie waren otte gleich edel. Vielleicht warHer höhere oder niedere Nang der Künstler nach ihre»