Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
157
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2 Buch, i Kap. !57

Lande/ sonderlich in der Stadt/ wo er begrabenlag/i) von demselben den Namen Antinoeafiihrete/2) verehret worden. Eine der kapitoli-nischen ähnliche Figur von Marmor und so wiejene/ etwas über Lebensgröße/ aber ohne ihren ei-gentümlichen Kops/ befindet sich in dem Garten desPalastes Barberini/ und eine dritte/ etwa vondrei Palmen hoch, ist in der Villa Bcrghese:diese haben den steifen Stand mit senkrecht hängen-den Armen / nach Art der ältesten ägyptischen Fi-guren. Man siehet also/ Hadrian mußte demBilde des AntinvuS/ sollte er den Ägyptern einVorwurf der Verehrung werden/ eine ihnen an-nehmliche und allein beliebete Form geben.

§. 40. Bei diesem alten und gotteSdienstlichen

schrieben, undAm m ia n us Marcel lin u s(I. 22. c, >6.1berichtet, daß in der alten Welt nach dem im Cavitoliokein prachtvollerer Tempel gewesen/ als der. des S e r a p i s/wo die Statuen lebendig zu sein schien?»-/ («>iuul->cr-lPa»w t recllvrch. pk!luz. sinrt. 2. secl. 4.)glaubt mit Wahrscheinlichkeit, dak die Äguvrier fortge-fahren/ ihre Leichname einznbalsamiren bis auf die Ne-girung des Theodosius. Fea.

1) Luscd. xr-ep. ovang. 1.2. c. 6.

2) pausen. I. 6. e. 9. Oescr. os tlle Hast. t. I.

Z) Die Ägyvtier und die angesehensten Städte Griechen-lands und Asiens erbauten aus eigenem Antriebe, umdie Gnnst des Ha dr ian us und, durch dieselbe Wohl«thaten und Vorrechte zu erhalten, dem AntinouZTcnivel, weiheten ihm heilige Haine, Orakel und Priester,prägten ihm zu Ehren Miinzen und stellten ihn bildlichdar unter der Gestalt und den Zeichen ihrer Gotthei«ten (^uou.11 Ivt'l osservu?. islor. olcuni

« 2. z,. 25. liotlüri, ÄIus. t. Ä. tav. 56.). Fea.