Geschichte der Kunst.
Weiber besonders fruchtbar gemachet hatte/t) warin der Bildung ihnen weniger als den Hetruriernund Griechen günstig gewesen; wie dieses eine Artsinesi scher Gestaltung/2) als die ihnen eigen-tümliche Bildung / sowohl an Statuen/ als aufObelisken/ und geschnittenen Steinen/ beweiset;^)und Äschylus saget, daß die Ägypter in der Ge-stalt von den Griechen verschieden gewesen/')
§. 2. Es konten also ihre Künstler das Man-nigfaltige nicht suchen/ weil dasselbe nicht in derNatur war/ als welche in der beständig gleichenWitterung dieses Landes nicht von ihrer über-triebenen Bildung abwich/ da sie, wie in allenDingen/ also auch hier sich von den äusserstenEnden schwerer als von dem Mittel entfernet. 5)Eben diese Bildung/ welche die ägvptischen Statuenhaben / findet sich an Köpfen der auf Mumien ge«maleten Personen/ 6) welche, so wie bei den Äthio-
1) 1. 7. e. Z. sect. 3. 8enec. nst. c/uW8t. I. Z. c. 26.—
Iiist. aniinal. 1. 7 c. 4. 8ti-ak. 1. 17. p. ioi9.Du 6e8 i. Zi. x. 11. F e a.
2) Diese Bemerkung hätten diejenigen, welche neulich vielvon Übereinstimmung der Sinesen mit den alten Ägyp'tern geschrieben haben, anwenden können. Win (kel-ln a n.
3) Aus Kupfern kan man stch keinen Vegrif machen vonBildung der ägyptischen Köpfe, als aus einer Mumiebeim Beger (l'ke.«!. örunc?. t. Z. p. 402.), und aus einerandere, welche Gordon beschreibet. (1585^ to^vsi-68 ex-PlaninF i!Zui e8. 0N coKn ot' IN
sncient Hlunlin)?. I_.vn6on 17Z7. 5ol.) Winckelnian.
Die Figur beim Beger ist keine Mumie. Les-sing.
4) Luppl. v. 5o6.
L) Uippoer. 6e aere, 8<zct. 2. Z. Z4 et 44.
H) O<Z8ci'!xt. lettre 7. x. 279.