t Buch/ 3 Kap.
dieser seiner Kentniß des Altertums richtete Feli-cianuS an ihn die Zuschrift einer Samlung alterInschriften. >) Mantegna aber war in dieserNachricht dem ältern Burma« ganz und gar un-bekant. 2) Ob der Mangel der Maler unter denEngländern / welche in allen vergangenen Zeitenkeinen einzigen berühmten Man auszuweisen habe»/und den Franzosen, welche/ ein paar ausgenommen,nach vielen aufgewendeten Kosten fast in gleichenUmständen sind/ ans angezeigeten Gründen herrühre/lasse ich Andere beurtheilen.
§. 26. Ich glaube indessen, den Leser durchallgemeine Kentnisse der Kunst/ und durch dieGründe von der Verschiedenheit derselben in Län-dern, wo dieselbe ehemals geübet worden, und nochgeübet wird, zur Abhandlung der Kunst unter einerjeden der drei Nationen, die sich durch dieselbe be-rühmt gemachet/ vorbereitet zu haben.
liier keiueswcges um Erörterung der bekaiite» Streitfragezu thun, ob Correggio jemals in Rom gewesen seioder nicht. Genug, er hat Werke der antiken Kunstgekaiit, und, wie so eben dargetha» worden, auch zu be-nuzeu verstanden. An welchem Ort er aber dazu gelangt,ist im Wesentliche» eben so gleichgültig, als es gleichgültigist, ob er arm oder wohlhabend gewesen. Meyer.
>) kißnvr. s^iubol, cpizt. p, lg.
2) Lui-m-mn, xra-s, aä iusci-ixt, Li -Utei-, x> z.