Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
136
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»36 Geschichte der Kunst.

Hinterhalt oder in Ausführungen, wo cS auf Listankam/ oder sonst dem Feinde Abbruch zu thun ? siewaren aber nicht zu gebrauchen, wo die Tapferkeitallein entscheiden mußte; bei den Achajern hingegenund "Naeedoniern war es umgekehret. Die Arkadienw,i^/i durch die ältesten Geseze verbunden, alle dieMusik zu lernen, und dieselbe bis in das dreißigsteHahr ihres Alters beständig zu treiben, um die Ge-müther und Sitten , welche wegen des rauhen Him-mels in ihrem gebirgigen Lande störrisch und wildgewesen sein würden, sanft und liebreich zu machen;und sie waren daher die redlichsten und wohlgesitten-sten Menschen unter allen Griechen. Die Cynätherallein unter ihnen, welche von dieser Verfassungabgingen, und die Musik nicht lernen und übenwollten, verfielen wiederum in ihre natürliche Wild-heit, und wurden von allen Griechen verabscheuet. >)Z. 23. Hn Ländern, wo nebst dem Einflüsse desHimmels einiger Schatten der ehemaligen Freiheitmitwirket, ist die gegenwärtige Denkungsart der ehe-maligen sehr ähnlich; und dieses zeiget sich noch izoin Nom, wo der Pöbel unter priesterlicher Regi-rung eine ausgelassene Freiheit genießet. Es würdenoch izo aus dem Mittel desselben ein Haufen derstreitbarsten und der unerschrokensten Krieger zu sam-meln sein, die wie ihre Vorfahren dem Tode troze-ten; und die Weiber unter dem Pöbel, deren Sit-ten weniger verderbt sind, zeigen noch izo Herz undMuth, wie die alten Nömerinen; welches mit aus-nehmenden Zügen zu beweisen wäre, wen es unserVorhaben erlaubete.

salier gute Krieger zu Pferde waren, in Scbarmmelnund in geordneten Schlachte»/ aber nickt Man gegenMali ausser der Schlachtordnung. Hierin waren dieÄtolier vorzuziehen. Fea.

i) ?vlvk. >, p. 239.