Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
130
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i3o Geschichte der Kunst.

desselben nicht genug erbeben kan. Den derHimmel ist in diesem Lande und in den Inseln desArchipelagus/ wegen dessen Lage / viel heiterer / unddie Witterung/ welche zwischen Wärme und Kälte »abgewogen ist / beständiger und gleicher/ als selbst inGriechenland/ sonderlich in den Gegenden am Meere/welche dem schwülen Winde aus Afrika/ so wie dieganze mittägige Küste von Italien/ und andereLänder/ welche dem heissen Striche von Afrika ge-genüber liegen/ sehr auSgesczel sind. Dieser Wind/welcher bei den Griechen bei den Römern

Afrikus/ und izo Scirocco heisset/ verdunkelt

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t) Winckelmai? verwechselt hier den Name» derWinde. Der von den Griechen von den Römern^kricus, von den Jtaliänern libvecic, genante Wind/ istVerschieden Von dem -ciivcro, den die Griechenoder die Römer curonoiuz oder eurvauslcr ^

genant haben. Der erste wehet zwischen West undSüd, der andere aber zwischen Ost nnd Sud. (Vni-uv.

I. 4. c, ZS.) So findet man diese Winde auch angege-ben an dem berühmte»/ von Zlndronikus C»rrhe-stes erbauten und von Varro ro ruslica I. Z.

5. r>. 17.) erwähnten Windweiser zu Athen; an demVerstümmelten von Gaeta; an dem in der Gegend RomSausserhalb des cavanischen Thors gesnndcnen und vonPaciaudi erläuterten/ pelupvn». l. >. Z 7.

x. 219. I. c. x. 175. p. 40g.) und endlich an

dem in den Bädern des Titns entdekte»/ nun imMuseo Pi0 - Cle»1 entino befindlichen/ welcher dieNamen der zwölf Winde in griechischer und lateinischerSprache enthält. Der lil-eccio ist ein kalter und be-sonders stürmischer Wind (llni-.ii, c.irn>. I. v, , 5, I. Z.v. 12. Virx-U. VIZn. I. 1. v, gc>.). Der «cii-vc--» bringt >die von Winckelman beschriebene» Wirkungen hervor/